Ermittler schließen Mord an Michael Jackson nicht aus
10.07.2009 | 17:06 Uhr 2009-07-10T17:06:00+0200
Los Angeles. Michael Jackson könnte ermordet worden sein - zumindest ist das eine Möglichkeit, die die Ermittler prüfen. Als Todesursache werden derzeit Medikamente vermutet. Es geht auch um die Frage, wie der Popstar ohne Rezept auf ein verschreibungspflichtiges Mittel Zugriff hatte.
Bei den Ermittlungen zur Todesursache von Popstar Michael Jackson wird auch die Möglichkeit eines Mordes nicht ausgeschlossen. Der Polizeichef von Los Angeles, Bill Bratton, sagte am Donnerstag (Ortszeit) dem Fernsehsender CNN, seine Abteilung untersuche die Historie der Medikamentenverschreibungen des Stars sowie die Ärzte, mit denen er über die Jahre zu tun hatte. «Haben wir es mit einem Mord zu tun? Mit einer versehentlichen Überdosis?», fragte Bratton. «Ich kann Ihnen sagen, das weiß ich noch nicht.»
Krankenakten angefordert
Die Gerichtsmedizin in Los Angeles forderte derweil sämtliche Krankenakten des Sängers von seinen Ärzten an. Wie die «Los Angeles Times» unter Berufung auf Ermittlungskreise berichtete, sollen alle verfügbaren Dokumente geprüft werden, darunter auch Röntgenaufnahmen und psychiatrische Aufzeichnungen. Der Anwalt von Jacksons Hautarzt Arnold Klein sagte, sein Mandant habe die angeforderten Dokumente bereits übergeben. Laut «Los Angeles Times» wollen die Ermittler herausfinden, wie der Sänger ohne Rezept an verschreibungspflichtige Medikamente kam.
Offizielle Erklärung zur Todesursache
Die Ermittlungen zur Todesursache hatten sich zuletzt zunehmend auf eine mögliche Medikamentensucht Jacksons konzentriert. Dabei geht es Berichten zufolge um fünf Ärzte, die den Sänger behandelt hatten. Eine zentrale Frage ist dabei, wer ihm das starke Beruhigungsmittel Diprivan verschaffte. Das auch als Betäubungsmittel bei Operationen benutzte Medikament war nach Jacksons plötzlichem Herzstillstand am 25. Juni in seiner Villa in Los Angeles gefunden worden. Jacksons Leibarzt Conrad Murray hatte nach dem Tod des 50-Jährigen Vorwürfe zurückgewiesen, er habe seinem Patienten das Medikament verabreicht.
Die offizielle Erklärung zur Todesursache soll erst nach Auswertung der toxikologischen Tests in etwa vier Wochen veröffentlicht werden. In Jacksons Totenschein ist keine Todesursache verzeichnet. (afp)
17:15
Wer sich mit Suchterkrankungen auskennt, der weiß, dass ein Suchtkranker sehr erfinderisch ist um an seinen Stoff zu kommen. Da wird belogen und betrogen, da wird getrickst was das Zeug hält. Nahestehende Menschen werden benutzt, Apothekern wird etwas vorgejammert: ich brauche die Tabletten jetzt. Das Rezept reiche ich nach.
Apotheker die sich darauf einlassen, haben schon verloren. Sie werden erpressbar. Ein andere Möglichkeit bietet das Internet, um illegal an verschreibungspflichtige Medikamente zu kommen. Das sollten nur Beispiele sein. Wie gesagt, ein Suchtkranker weiß wie er an sein Stoff kommt.
16:36
Mit genügend Geld kommt man an alles heran, da sind verschreibungspflichtige Medikamente noch das harmloseste. Vielleicht hat er sich die bei e-Bay besorgt und ist an verunreinigte Fakes geraten? Spekulationen sind hier überflüssig, laßt dem Mann seine Ruhe........
15:58
@ spacedrummer:
Das einzige, das hier halbgar ist, ist Ihr Gelaber.. Inwieweit sich die Aussagen von Bratton mit der Wahrheit decken, kann ich natürlich nicht sagen. Letztendlich ist es aber hier kein Mediengetratsche, sondern die Wiedergabe einer Pressekonferenz. Die Spekulationen der amerikanischen Medien sind als solche klar gekennzeichnet. Insofern ist h i e r journalistisch alles in Ordnung. Wenn etwas zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen wird, heißt es noch nicht, dass es so ist.
15:39
Etwas, was ich im Fall von Elvis Presley 1977 vermisst habe, war eine solche Untersuchung der Zusammenhänge von Opiaten und Amphetaminen in den Mengen, die dort konsumiert werden konnten. Wenn man bedenkt, welche Auswirkung derart schwere Narkotika haben, wundert es mich heute noch, nach über 30 Jahren, wie Elvis derart viele dieser Tabletten verschrieben bekommen konnte. Dr. Nichopulus, sein damaliger Hausarzt, kam locker aus der Nummer heraus. Seine anderen Ärzte kamen nie vor Gericht. Für viele war auch dies ein Mord, begünstigt durch sein Umfeld (Freunde, die Besorgungsgänge machten) und Ärzte, bei denen das Geld und Prestige durch den Namen Presley mehr wert war, als Elvis klar zu machen, dass es besser gewesen wäre, eine Therapie zu machen. Die Parallelen sind so erschreckend in diesen Fällen, dass man meint, man hätte ein De jà vue Erlebnis.
Es sind übrigens keine Verschwörungstheorien, sondern die Folgen eines jahre-, wenn nicht jahrzehntelangen Medikamentenmissbrauchs.
Es gibt sicher viele unter den Promis, bei denen man diese Dinge noch nicht einmal ahnt.
Elvis war am Abend vor seinem Tod noch in Behandlung bei einem Zahnarzt und hat danach noch Stunden lang Musik gemacht, gespielt, gesungen, gelesen ohne etwas zu merken. Er war mit einem Haustelefon jederzeit in der Lage Hilfe zu rufen, wenn etwas nicht okay gewesen wäre. Der Tod muss so plötzlich gekommen sein, dass es für ihn unerwartet war. Ich denke mir, dass dies auch in MJs Fall so gewesen ist. Manche Sachen gehen 100 Mal gut und ein Mal schief. Das ist hier wohl der Fall. Aber ich denke nicht, dass man auch nur einen Arzt dafür verantwortlich machen wird. Wie im Fall Elvis Presley wird man als Fan immer eine Ahnung haben, dass hier was nicht richtig gelaufen ist, aber einen Schuldigen wird es nie geben. In Elvis Fall hat Dr. Nic noch viele Jahre behandelt, bis er wegen anderer krummer Dinge die Aprobation entzogen bekam. Auch heute noch würden sich Elvis Fans freuen, ihn irgendwo kennen zu lernen. Eine Art Semiprominenz und es läuft einem ein kalter Schauer über den Rücken, wenn man sich das mal in Ruhe überlegt.
Ich bin gespannt, wie weit die Krinalogie im Jahr 2009 ist und ob wir je wieder davon hören...
13:41
... erst anklicken, dann lesen, dann meckern, dass der Bericht hier steht ...
*lach*
Sie geben damit alle doch die direkte Rechtfertigung für den Artikel.
13:40
Ich kann diesen verlogenen Mist auch nicht mehr hören. Jahrelang hat sich kein Schwein für den Mann interessiert und kaum ist er tot ist die halbe Welt plötzlich Michael Jackson Fan. Die Platten verkaufen sich wieder wie geschnitten Brot und zu Lebzeiten hatte er Schwierigkeiten seine Rechnungen zu bezahlen. Wo waren denn diese ganzen Fans da?
13:18
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12:54
Und ich habe mich schon gewundert, dass es keine Verschwörungstheorien zu Michaels Tod gibt.
Übrigens jemand der voll auf Tabletten ist, weiß wie er zu jeder Zeit daran kommt. Ob mit oder ohne Rezept.
12:22
Wie jetzt ?? Michael Jackson ist tot ??
12:02
Michael Jackson in allen Ehren.
Aber kann dieses Medientheater nicht mal langsam ein ENDE haben?!?