Beisetzung von Michael Jackson beschäftigt die Justiz
03.09.2009 | 14:22 Uhr 2009-09-03T14:22:00+0200
Los Angeles. Unmittelbar vor der Beisetzung von Michael Jackson haben die "immensen" Kosten dafür die US-Justiz beschäftigt. Ein Richter entschied, dass die Bestattung aus Jacksons Nachlass bezahlt werden soll. Zur Feier (Freitag 4 Uhr MESZ) wurden nur Familienangehörige und enge Freunde eingeladen.
Unmittelbar vor der Beisetzung von Michael Jackson haben die «immensen» Kosten dafür die US-Justiz beschäftigt. Ein Richter in Los Angeles entschied vor der Bestattung am Donnerstagabend, dass diese aus dem Nachlass des «King of Pop» bezahlt werden soll. Jacksons vergoldeter Sarg sollte auf einem Prominentenfriedhof nahe der Hollywood-Metropole im engsten Familien- und Freundeskreis beigesetzt werden.
Mit seinem Urteil folgte Richter Mitchell Beckloff am Mittwoch (Ortszeit) einem Antrag von Jacksons Mutter Katherine. Auch wenn die Kosten für die Beisetzung «außergewöhnlich» seien, solle der Nachlassfonds des im Alter von 50 Jahren verstorbenen Sängers einspringen - und demzufolge nicht seine Familie in die Tasche greifen müssen. Der Leichnam Jacksons sollte am Donnerstagabend im Großen Mausoleum im Forest Lawn Memorial Park in Glendale beigesetzt werden. Zu der Feier bei Sonnenuntergang (Freitag 4 Uhr MESZ) wurden nur Familienangehörige und enge Freunde eingeladen.
Weißer Handschuh im Sarg
Wie Jacksons Bruder Marlon einer britischen Zeitung sagte, wollten die Kinder des Idols, der zwölfjährige Prince Michael, die elfjährige Paris und der siebenjährige Prince Michael II., Briefe in den Sarg ihres Vaters legen. Zusammen mit Jacksons Markenzeichen, einem weißen Handschuh, sollten die Zeilen «Daddy, wir lieben Dich, wir vermissen Dich» den Sänger auf seiner letzten Reise begleiten.
Das Große Mausoleum ist ein gewaltiges Gebäude im neoklassizistischen Stil, das dem berühmten Campo Santo im italienischen Genua nachempfunden ist. Jacksons vergoldeter Sarg soll in eine private Abteilung des Mausoleums gesetzt werden, in der auch Hollywood-Größen wie Clark Gable, Jean Harlow oder Carole Lombard ihre letzte Ruhe fanden.
Friedhof für seine strikte Geheimhaltung bekannt
Auch Größen wie Humphrey Bogart, Nat King Cole, Walt Disney, Errol Flynn und Jimmy Stewart sind im 1906 eröffneten Forest Lawn Memorial Park bestattet. Dieser ist zwar für die Öffentlichkeit zugänglich, doch ist der Park bekannt für seine strikte Geheimhaltung. Anders als andere Friedhöfe der Filmstadt gibt er beispielsweise keine Karte zur Lage berühmter Gräber heraus.
Nach wochenlangen Spekulationen hatte die Gerichtsmedizin von Los Angeles in der vergangenen Woche bekannt gegeben, dass Jackson Ende Juni an einem tödlichen Cocktail aus sechs verschiedenen Beruhigungsmitteln starb. Sein plötzlicher Tod wurde offiziell als Tötungsdelikt eingestuft. Als primäre Todesursache machten die Mediziner «akute Vergiftung» durch das Narkosemittel Propofol aus.
Propofol wird zur Anästhesie bei Operationen eingesetzt, für den Privatgebrauch ist es nicht zugelassen. Noch ist unklar, ob nach dem Untersuchungsergebnis Anklage gegen Jacksons Leibarzt Conrad Murray erhoben wird. Der Kardiologe gab an, er habe Jackson auf dessen Verlangen die Schlafmittel verabreicht. (afp)
19:49
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16:50
Ich denke an nichts Böses,aber was erlebe ich in der Rubrik?Michael Jackson ohne Ende.Soll dieses Bleichgesicht doch endgültig verbuddelt bleiben.
16:04
dann ists nicht mehr weit bis zur seligsprechung ...
15:17
hoffentlich bekommt der mann endlich mal seinen frieden ...
r. i. p.