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Thema Krupp-Arbeitskampf
Krupp-Arbeitskampf in Duisburg-Rheinhausen
Foto: Manfred Vollmer
Krupp-Arbeitskampf in Duisburg-Rheinhausen

Sie können es kaum glauben, die Männer von der Nachtschicht im Krupp-Hüttenwerk von Duisburg-Rheinhausen, was sich da am 26. November 1987 wie ein Lauffeuer durch ihre Reihen verbreitet: Ihre Hütte soll dicht gemacht werden. Der längste Arbeitskampf in der deutschen Nachkriegsgeschichte. Rheinhausen ist dank dieses Aufbäumens der Stahlarbeiter wenig später bundesweit in den Medien präsent. Rückhalt gibt es von vielen Menschen aus dem ganzen Ruhrgebiet, die sich an den Protestaktionen beteiligen. Doch der Arbeitskampf der Kruppianer ist vergeblich. Die Mahnwachen und Protestmärsche konnten daran ebenso wenig ändern wie die Unterstützung von Duisburgs Oberbürgermeister Josef Krings, Tatort-Ikone Horst Schimanski (Götz George) oder die Brückenblockaden. Im Herbst 1988 endet der erste Arbeitskampf. 1993 folgt der zweite, doch am 16. August 1993 wird das Werk endgültig geschlossen. Heute steht dort Logport - ein modernes Logistikzentrum.

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Wirtschaft
Duisburg. Mit der feierlichen Einweihung einer Gedanktafel an der Brücke der Solidarität erinnerte Duisburg an den Kampf um das Krupp-Hüttenwerk in Rheinhausen vor 25 Jahren.
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