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Beim Lüften Heizung aus? - Die zehn größten Heiz-Irrtümer

06.12.2012 | 13:07 Uhr
In seiner Wohnung zu frieren ist sicherlich auch keine Lösung, aber 23 Grad müssen es auch nicht gleich sein.Foto: Thinkstock

Essen.  Draußen ist es schweinekalt, also schmeißen wir drinnen die Heizung an. Und jeden Winter stellen sich die gleichen Fragen: Hole ich mir durch intensives Heizen Schimmel in die Wohnung? Soll ich die Heizung beim Lüften anlassen oder ausmachen? Wir räumen mit den zehn größten Heiz-Irrtümern auf.

Wenn es kalt ist, macht man die Heizung an und es wird warm. Doch so einfach ist es nicht. Denn schon stellen sich viele Fragen: Stellt man die Heizung besser auf eine niedrige Stufe oder lässt man sie voll heizen? Heizt man auch nachts oder nur tagsüber? Was ist, wenn man den ganzen Tag unterwegs ist?

Damit Sie es kuschelig warm haben und trotzdem umweltbewusst durch den Winter kommen, decken wir mit Hilfe eines Experten der Wuppertaler Energieagentur die größten Irrtümer rund um das Thema Heizen auf.

Irrtum 1: Nicht zu Hause - Heizung aus?

Falsch, sagt der Umweltexperte Ulrich Goedecke. Wer seine Wohnung verläßt, sollte nicht gleich die Heizung ausschalten, denn gleichmäßiges Heizen ist wichtig, sonst kühlen die Räume aus. Gerade bei Häusern mit Ziegelmauerwerk verbraucht die Heizung dann unnötig viel Zeit und mehr Energie, um alle Räume wieder aufzuheizen.

Irrtum 2: Beim Lüften das Fenster lieber auf Kippe stellen

Unsinn. Der Energieberater empfiehlt das fünfminütige Stoßlüften. Richtig Lüften ist ganz einfach: Thermostat auf Null drehen, Fenster aufreißen für fünf bis zehn Minuten und nach dem Schließen der Fenster die Heizung wieder hochdrehen, sonst heizt man die Straße gleich mit.

Schnee überrascht NRW

 


Kommentare
01.02.2013
19:10
20 Grad im Wohnzimmer?
von Gegen-Verbote | #11

So viel Grog vertrage ich gar nicht, dass mir bei 20 Grad warm wird. Bei 20 Grad da braucht man Bewegung und darf nicht einer sitzenden Tätigkeit nachkommen.

Also 23 - 24 Grad dürfen es in der kalten Zeit schon im abends Wohnzimmer und tagsüber im Arbeitszimmer sein, sonst sind die Füße kalt. Und wenn die Füße kalt sind kommt schnell eine Erkältung.

Im Schlafzimmer bräucht ich keine Heizung. Ich Schlafe sebst bei Minusgraden noch mit gekippten Fenster und ohne Rolladen. In der kalten Jahreszeit kann ich am besten Schlafen.

Küche heizt sich durch das Kochen auf, die ist mit 16 bis 17 Grad vollkommen ausreichend.

Das Bad muss natürlich kuschelig sein.

Wäsche trocknet sich wunderbar auf dem Heizkörper man muss nur beim Trocknen öfters kurz durchlüften. Durchzug für ein paar Minuten hilft auch. Ist aber Wichtig.

Wenn man keinen Trockenboden hat geht es nicht anders. Bei dem Wetter trocknet ja nichts auf dem Balkon. Bei Frost ist der Balkon toll. Trotzdem muss der Rest in der Woh....

27.01.2013
17:01
Wohnräume brauchen 23 Grad? - Die zehn größten Heiz-Irrtümer
von Dr.Bluesky | #10

besser ist Seite 4 , wenn meine Heizung gurgelt??? Ist es eine Frau HEHEHe. den das Gluckern in der Heizung passiert eigentlich nur in den oberen wohnungen oder im Höchsten Kreislaufpunkt. Also Entlüften fertig. Gurgeln tut meine Heizung (Frau) nur wenn Sie Halsschmeren hat. Die einfachste methode ist 3 Fach verglaste Fenster mit Rolläden, dann spart man 70 % Energie.

1 Antwort
Wohnräume brauchen 23 Grad? - Die zehn größten Heiz-Irrtümer
von Juelicher | #10-1

3-fach verglaste Fenster + Rolläden sollen laut Ihrer Meinung also 70% Energie sparen?
Soll das Satire sein?
Sie können mit ihren Dreifachfenstern in 40 Jahren keine annähernde Amortisation der Kosten erreichen. Die Einsparungen durch Fenstererneuerung ist grundsätzlich viel zu gering, um eine Wirtschaftlichkeit der Maßnahme zu erreichen.
Einsparung realistischerweise gegenüber Zweifachverglasung im einstelligen Prozentbereich.

27.01.2013
09:20
Wohnräume brauchen 23 Grad? - Die zehn größten Heiz-Irrtümer
von hgdo | #9

Zu Irrtum #1:
Dieser Unsinn geistert seit Jahren durch Gazetten und Internet. Ich finde es etwas beschämend, dass das auch in dieser Zeitung ungeprüft und unreflektiert wiederholt wird.
Wenn die Raumtemperatur abgesenkt wird, wird weniger Energie verbraucht, als bei gleichbleibender Temperatur. Der Energiebedarf zum Wiederaufheizen ist immer niedriger, als wenn durchgeheizt wird.

Das zeigt eine sehr einfache Berecnung, die jeder Physikstudent im 1.Semester durchführen kann.

Mit der erneuten Verbreitung diese hanebüchenen Unsinns erweist der Redakteur seinen Lesern einen Bärendienst.

24.01.2013
17:34
Wohnräume brauchen 23 Grad? - Die zehn größten Heiz-Irrtümer
von DerSupertyp | #8

Ich empfehle sich einen Wams anzufressen wie z.B. unsere Poltiker, dann kann man auch mit 18 ° sich wohlfühlen.

2 Antworten
Wohnräume brauchen 23 Grad? - Die zehn größten Heiz-Irrtümer
von StylusColor | #8-1

Soll nicht in Zukunft der Krankenkassebeitrag für Übergewichtige steigen? Ich glaube um 5 Prozentpunkte...wegen der erhöhten Langszeitkrankheiten!! ;-)

Wohnräume brauchen 23 Grad? - Die zehn größten Heiz-Irrtümer
von DerSupertyp | #8-2

Ja dann Kommando zurück.

Ich rechne stündlich damit einen Zeitungsbericht über den WC-Gang der waz zu lesen.
10 tödliche Fehler auf den Gang zum Wc und wovor Sie sich hüten sollten.
Da kann ich auch was zu schreiben.

24.01.2013
17:01
Wohnräume brauchen 23 Grad? - Die zehn größten Heiz-Irrtümer
von seidenpfote46147 | #7

Da kann man wieder sehen wie sinnfrei hier Komentare geschrieben werden.
Das "Amt" übernimmt die Miete inclusive der Nebenkosten, alles was darüber geht muß der Bezieher von Alg 2 selber zahlen. Ist sehr einfach von diesen geringen Zahlungen noch hunderte von €zu sparen damit man alle zusätzlichen kosten die nicht im, Leistungspaket sind zu bestreiten.

24.01.2013
15:11
Wohnräume brauchen 23 Grad? - Die zehn größten Heiz-Irrtümer
von ManfredX | #6

28 °C bei mir. Sitz hier in Unterhemd und Badeschlappen. Heizkosten übernimmt das Amt.

LG

1 Antwort
Wohnräume brauchen 23 Grad? - Die zehn größten Heiz-Irrtümer
von StylusColor | #6-1

Richtig so..!

24.01.2013
14:58
Irrtum 7 Irrtum 8
von ratenn | #5

Ich habe noch nie gehört, das eine Heizung "gelüftet" werden muß, außer das die Heizkörper frei stehen und nicht von Schränken, Tischen oder anderen Sachen daran gehindert werden sollen, ihre Wärme in den Raum abzugeben.Aber das war hier sicherlich
nicht gemeint.Frage an den Experten: Wie soll man einen Heizkessel reinigen, wenn man gar keinen hat? Bei uns wird mit Fernwärme geheizt, und ein Monteur hat mir mal
erklärt,das es sich beim Wasser in der Heizung um normales Trinkwasser handelt,also
auch mit Luft drin.Wenn die Heizung steht (Sommer) hat diese Luft die Möglichkeit, sich aus dem Wasser zu lösen, dann gluckert es und es muß "entlüftet" werden

1 Antwort
Wohnräume brauchen 23 Grad? - Die zehn größten Heiz-Irrtümer
von Juelicher | #5-1

Genau wie Sie es sagen, ist es auch! Die Anlage wird entlüftet! Im Wasser, dass nach Bau oder Reparatur der Anlage zugeführt wurde, ist auch etwas Luft gebunden, die sich an bestimmten Stellen des Systems absetzen kann. In der Regel wurde die Anlage nach der letzten Inbetriebnahme zwar entlüftet, aber ein wenig Restluft verbleibt oft trotzdem im Heizungswasser, welches nach dem beschriebenen Absetzen entlüftet werden sollte. Bei der einen Anlage mehr, bei der anderen weniger oder garnicht!

24.01.2013
12:54
Wohnräume brauchen 23 Grad? - Die zehn größten Heiz-Irrtümer
von Dr.Seltsam | #4

Ich habe an allen meinen Heizkörpern "Thermotronic"Thermostatventile..
Dort kann ich die Raumtemperatur auf ein halbes Grad genau einstellen, kann verschiedene Raumtemperaturen zu unterschiedlichen Tageszeiten, nach Wochentagen/Wochenenden getrennt programmieren.
Wenn ich die Fenster öffne, schließen die Ventile automatisch..

Die Dinger sind wirklich komfortabel, während meiner Arbeitszeit halten sie die Raumtemperatur auf 16°, eine Stunde bevor ich nach Hause komme, drehen sie auf und ich komme in eine warme Wohnung. Das Badezimmer ist morgens auch schon warm, ohne die Nacht über unnötig zu heizen..
Ich bin sehr zufrieden und kann die nur weiterempfehlen..

3 Antworten
Wohnräume brauchen 23 Grad? - Die zehn größten Heiz-Irrtümer
von ichliebekoenigsblau | #4-1

schließen die Ventile automatisch..

aaaber nur vorübergehend !!
logisch, deshalb Achtung ! ;-))

Wohnräume brauchen 23 Grad? - Die zehn größten Heiz-Irrtümer
von Dr.Seltsam | #4-2

Laut Beipackzettel für maximal 40 Minuten..
So lange lüfte ich zur Zeit dann doch nicht.
;-)

Wohnräume brauchen 23 Grad? - Die zehn größten Heiz-Irrtümer
von StylusColor | #4-3

In Bruchbuden mit Nachtspeicherheizungen wie die Allbau AG es immer noch macht, geht das natürlich nicht. Da heisst es: Nur weg hier!!!!

24.01.2013
12:39
Wohnräume brauchen 23 Grad? - Die zehn größten Heiz-Irrtümer
von Eduard79 | #3

@Juelicher:

Um ein paar Minuten Lüftungszeit brauchen wir doch jetzt wirklich nicht zu feilschen. Wenn wir schon so pedantisch werden, dann bitte richtig:

Hat die Wohnung beidseitig Fenster, so dass sofort Durchzug herrscht?

Wie sind die Windverhältnisse zum Zeitpunkt des Lüftens?

Man merkt doch, wenn die Luft ausgetauscht ist...

1 Antwort
Wohnräume brauchen 23 Grad? - Die zehn größten Heiz-Irrtümer
von Juelicher | #3-1

Es geht eben nicht um ein paar Minuten Lüftungszeit. In den kältesten Monaten reichen einige Minuten, weil die Aufnahmekapazität der kalten Luft für Feuchtigkeit bei der Erwärmung im Raum wesentlich höher ist. In den wärmeren Monaten sind Luftaustauschzeiten bis zu 30 Minuten durchaus nicht ungewöhnlich. Natürlich haben Sie Recht, wenn Sie erwähnen, dass auch andere Faktoren beim Lüften eine Rolle spielen. Ich bezweifele, dass Sie es wirklich merken, ob die Luft komplett ausgetauscht ist. Insbesondere bei völliger Windstille u. hoher Luftfeuchtigkeit draußen, gerade in der wärmeren Zeit werden Sie dies kaum wahrnehmen. Es empfiehlt sich ein Hygrometer zur Feststellung der relativen Luftfeuchte zu verwenden.

23.01.2013
14:41
Wohnräume brauchen 23 Grad? - Die zehn größten Heiz-Irrtümer
von Juelicher | #2

Die Lüftungsdauer ist richtigerweise von Jahreszeit u. Außentemperaturen abhängig. Sie beträgt NICHT immer 5 bis 10 Minuten. In der Übergangsjahreszeit oder erst recht in den warmen Monaten reicht dies nicht aus!
Als Wohlfühltemperatur für das Schlafzimmer werden die wenigsten Menschen 20 Grad angeben. Dort möchte die Mehrzahl es recht kühl haben! Die Tür sollte geschlossen bleiben. Dass das Zimmer unter 16 Grad verschimmeln würde, trifft nur zu, wenn die Luftfeuchtigkeit nicht durch Lüften beseitigt wird. Ungeheizte Garagen u. Lager verschimmeln auch nicht unter 16 Grad.
Im Winter ist die Raumluft durch starkes Heizen oft deutlich zu trocken. Dann kann durchaus auch auf den Heizkörpern Wäsche getrocknet werden.
Auch in geschlossenen Heizungssystemen sammelt sich erfahrungsgemäß manchmal an bestimmten Stellen ein wenig Luft, die man an der Lüftungsschraube ablassen sollte. Ein Heizkessel wird – ohne dass eine Störung anfällt - niemals mehr als einmal pro Jahr gereinigt.
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