Hannelore Kraft will mehr Mädchen für Technik begeistern
11.08.2012 | 17:30 Uhr 2012-08-11T17:30:00+0200
Essen. Journalismus hautnah erleben: Das können Besucher des Ideenparks in der Messe Essen. Die WAZ-Mediengruppe ist in Halle 2 mit einer "Gläsernen Redaktion" vertreten. Jeden Tag stellen sich prominente Interview-Partner dort den kritischen Fragen der Journalisten. Am Samstag sprach WAZ-Chefredakteur Ulrich Reitz mit NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft.
Im Sommerurlaub im Sauerland hat sich Hannelore Kraft mit Sport und Kartenspielen erholt. Auf dem „Ideenpark“ in der Essener Gruga wirbt die Ministerpräsidentin im Interview mit WAZ-Chefredakteur Ulrich Reitz für mehr Anstrengungen zur Bewältigung der Zukunft.
Sind unsere Kinder auf die technischen Herausforderungen vorbereitet?
Hannelore Kraft: Die Begeisterung für neue Technik ist hier spürbar. Unser gemeinsames Ziel muss sein, die richtigen Weichen in Familie, Kita, Schule und Hochschule zu stellen. Entscheidend ist, dies so früh wie möglich zu tun. Und Lernen zu lernen wird immer wichtiger. Praktische Beispiele wie der Ideenpark helfen sehr.
Sind Sie als Ökonomin ein Technik-Freak?
Kraft: Es fasziniert mich, wie Menschen neue Ideen entwickeln. Ich nutze neue Technologien aber nicht so schnell wie mein Sohn. Der Jugend fällt es viel leichter, diese Entwicklungen schneller aufzunehmen.
Die größten Entwicklungsschritte machen Kinder nach Angaben des TV-Kabarettisten Eckart von Hirschhausen im Mutterleib. Man kann gar nicht früh genug mit dem Lernen beginnen?
Kraft: Richtig. Deshalb geht es auch um die Eltern. Unser Ziel ist, kein Kind zurückzulassen. Das muss möglichst schon in der Schwangerschaft beginnen. Wir wollen landesweit ein Netzwerk mit frühen und gezielten Hilfen für Familien und Kinder aufbauen. In 18 Modellkommunen ist das schon angelaufen.
Roboter sollen unser Leben erleichtern. Macht das Angst?
Kraft: Die Entwicklung der künstlichen Intelligenz ist beeindruckend. Roboter können uns vielleicht in der Zukunft im Alter in Alltagsdingen unterstützen, aber sie können Zuneigung und menschliche Wärme niemals ersetzen. Intelligente Technologie kann hilfreich sein. Wir möchten zum Beispiel, dass alte Menschen möglichst lange in der eigenen Wohnung leben können. Da hilft es, wenn ich das Fenster per Zuruf „Fenster auf“ öffnen kann.
Nur jeder zehnte Ingenieur ist eine Frau. Was tun?
Kraft: Man muss mehr Beispiele erfolgreicher Frauen zeigen, um die Ängste zu nehmen und Mädchen ermutigen und anspornen. Technik ist oft noch ein männliches Feld.
Was tun, wenn In der Schule Bio-, Chemie- und Physiklehrer fehlen, um für Naturwissenschaften zu werben?
Kraft: NRW reformiert die Lehrerausbildung, um einen stärkeren Praxisbezug im Unterricht zu erreichen. Im Bereich der Naturwissenschaften kommt etwas voran. Es gibt sehr gute Ansätze wie die Landesoffensive „Zukunft durch Innovation (zdi) für Schülerinnen und Schüler.
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10:56
Ey Hanne, weisse wat? Is ja im Prinzip ne tofte Idee die ma wieda aufm Parkett kommt. Weisse, dat gab et schon inne 80er wie auch inne 90er Jahre, aba der Mensch is eben vergässlich, ne. Bloß wat machse, wenn die Schicksen doch lieba Anwältin, Ärztin, Lehrerin, Journalistin oda sowat wie Politikarin werden wolln? Da stehse aba aufm Schlauch wat?
19:07
echt passiert:
Tanke meinen Wagen auf. Kommt ein Polo mit Mutter und 2 halbwüchsigen Töchtern aufs Tankstellengelände gefahren. Alle 3 laufen minutenlang hysterisch um den Wagen rum, ziehen/drücken/rütteln an allen unmöglichen Stellen, rupfen immer wieder an der Motorhaube.
Auf meine Frage "kann ich helfen ?" bekomme ich die, "Mann" ahnt es, Antwort: "Wie geht die Motorhaube auf ?, irgendein Wasser ist wohl alle, da leuchtet ne Lampe". Natürlich weiß so ziemlich jeder "Mann", wie sie aufgeht und "Mann" weiß natürlich auch, daß das im Handbuch steht. Handbuch ! ... Potzblitz !, das hatten die Damen aber nicht geahnt.
Nur ein weiteres BSP dafür, daß Männer "entwickeln" und Frauen eben nur "benutzen".
War so, ist so, und wird wohl auch noch ziemlich lange so bleiben, sagt jemand aus einer Branche, in der der Frauenanteil irgendwo bei 5% liegt.
16:31
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13:16
Mädels wirken im Ingenieursstudium immer so unglaubwürdig.
11:59
... interessieren sich Mädchen neuerdings auch mehr für technik, oder sind leichtere für technik zu begeistern.
Dummerweise aber nur im Gebrauch, nicht in der Entwicklung von neuer Technik.
Wenn es darum geht, zu telefonieren, Myriaden an SMS zu verschicken, oder per Laptop im Internet Sozialkontakte zu pflegen - daran waren Mädchen schon immer sehr inetressiert.
Wenn Frau Kraft meint, dem Fachkräftemangel mit technikorientierten IngenieurINNEN begegnen zu können, dürfte sie auf ziemlich verlorenen Posten stehen.
Die Vorzeige-Technikerinnen fangen dann meistens auch direkt in Verbänden an oder im Vertrieb.
Schade.
Die restlichen paar Frauen werden dann in den Firmen hochgepusht, damit die Frauenquoten stimmen.
Eine komische Strategie.
11:10
Ist ja was gaaaanz Neues, gähn.
Gab es schon n den 70ern mit Spezialpraktika in den Schulen.
09:37
...besonders für die Technik, fette Diäten zu kassieren, wobei diese Technik auch die cDU und die Grünen bestens beherrschen...
09:27
Ich höre von Dir immer nur Familie, Bildung, etc. und dann schau ich mir die Realität an und sehe, dass Schulen mit nur 25 Schülern pro Klasse geschlossen werden müssen, dass Lehrer fehlen und die Bildungseinrichtungen in einem katastrophalen Zustand sind.
Du hast bislang rein gar nichts ZUstande gebracht, außer Islamunterricht und eine ungeliebte Schulform einzuführen.
Du bist ein weiterer Sargnagel für dieses kaputte Land.
Hannerlore, geht doch bitte einfach. Tu es für NRW, tu es für Deutschland.
Und dann holen wir die Laumänner -Rent a Rütggers und Röttgen zurück und alles wird Gut. Lol....
es heißt SchaumschlägerIN. Aber das wird man dir auf dem nächsten Girlsday noch einprügeln.
08:44
Alles dumme Worthülsen, die Frau Kraft zu diesem Thema von sich gibt. Mehr als Wahlkampfsprüche hat die nicht drauf.von dieser Landesregierung hat man bisher wenig technikfreundliches für den Standort NRW gehört.Im Gegenteil. Und wie will sie ausgerechnet, sie und Frau löhrmann, Mädchen begeistern, Technik zu studieren?Der einfachere Weg ist es doch wohl als Frau gleich in die Politik zu gehen.da brauchst du nur ein paar Sprüche zu beherrschen und im richtigen Zeitpunkt Betroffenheut mimen.siehe oben.
Und trotz eines geringen Mitgliederanteils von Frauen (ca. 1/3) sind Spitzenjobs über die Quote gesichert.
Was dabei heraus kommt, zeigt das Duo.
Genau Rent a Rüttgers hat in 5 Jahren alles besser gemacht,deshalb sieht es auch so aus,wie es aussieht.
06:23
Bisher ist ihr handeln noch nicht auf Technik und wirtschaftliches Wachstum ausgerichtet gewesen.
Es wir viel Geld für die Subvention der Kindergartenplätze für reiche investier, während der Rest zumindest im Ruhrgebiet in billigarbeitsplatzen sein Dasein verdient.
Akademiker meiden die ruhrgebietsstadte. Schade ist, dass die technikunternehmen im Ruhrgebiet sitzen und somit Schwierigkeiten haben Nachwuchs zu bekommen. Neue Technik steht still, weil die Politik keine Grundlagen für beherrschbare Genehmigungen schafft.
Politikerreden haben nicht unbedingt etwas mit ihrem handeln zu tun.