Hannelore Kraft über Geld für Forschung, das Handwerk und Staus
2012-08-11T17:30:00+0200
Fließt genug Geld in die Forschung, um weltweit auf Dauer mithalten zu können?
Kraft: Das Ziel, bis 2015 drei Prozent des Bruttosozialprodukts in Forschung und Entwicklung zu investieren, ist noch nicht erreicht. Wirtschaft und Politik müssen noch mehr tun.
Wie wollen Sie mehr exzellente Forscher und Studenten für NRW gewinnen?
Kraft: In Exzellenzinitiativen bündeln wir wie in den USA einzelne Forschungsfelder. Das zieht auch ausländische Wissenschaftler an. An den Hochschulen werden häufiger Studiengänge in Englisch angeboten. Die deutsche Sprache war oft ein Hindernis.
Auch das Handwerk bietet neue Möglichkeiten, oder?
Kraft: Natürlich. Auch ein Elektromeister kann heute zum Studium an die Uni wechseln.
Eine funktionierende Infrastruktur ist für den Industriestandort NRW unverzichtbar. NRW ist das Stauland Nr.1. Was tun, Frau Kraft?
Kraft: Es gibt nicht die eine Lösung gegen den Stau. Durch intelligente Verkehrsleitsysteme lassen sich Ströme besser steuern. Doch wir müssen an den Schnittstellen von Straße, Schiene, Wasserstraßen den Güterverkehr besser verteilen. Mich ärgert, dass rund 40 Prozent der Lkw-Fahrten Leerfahrten sind. Hier hat die Lkw-Maut aber schon ein Stück weit geholfen. Aber zu oft sitzen auch noch Autofahrer allein in ihrem Wagen.
Zum Abschluss noch einige persönliche Frage. Wie viel Freiheiten geben Sie Ihren Ministern?
Kraft: Ich setze auf Teamarbeit und umgebe mich mit Menschen, die anders denken als ich. Diese Bandbreite führt zu besseren Entscheidungen. Man braucht eine gute Mischung zwischen Dialog und Führung. Natürlich gibt es am Ende auch Situationen, wo ich sagen muss, wo es lang geht.
Kein Interesse an der SPD-Kanzlerkandidatur?
Kraft: Ich habe „nein“ gesagt und mein Wort gegeben. Mein Ziel ist es, in NRW kein Kind zurückzulassen. Dieser Aufgabe will ich mich voll widmen. Das kann ich nur auf Landessache in Zusammenarbeit mit den Kommunen. Wenn es uns gelingt, dass mehr junge Menschen eine bessere Ausbildung machen, hilft das dem Wirtschaftsstandort NRW, spart massiv soziale Reparaturkosten und entlastet so die öffentlichen Haushalte nachhaltig.
-
Seite 1: Hannelore Kraft will mehr Mädchen für Technik begeistern -
Seite 2: Hannelore Kraft über Geld für Forschung, das Handwerk und Staus
| 1 | 2 |
|
10:56
Ey Hanne, weisse wat? Is ja im Prinzip ne tofte Idee die ma wieda aufm Parkett kommt. Weisse, dat gab et schon inne 80er wie auch inne 90er Jahre, aba der Mensch is eben vergässlich, ne. Bloß wat machse, wenn die Schicksen doch lieba Anwältin, Ärztin, Lehrerin, Journalistin oda sowat wie Politikarin werden wolln? Da stehse aba aufm Schlauch wat?
19:07
echt passiert:
Tanke meinen Wagen auf. Kommt ein Polo mit Mutter und 2 halbwüchsigen Töchtern aufs Tankstellengelände gefahren. Alle 3 laufen minutenlang hysterisch um den Wagen rum, ziehen/drücken/rütteln an allen unmöglichen Stellen, rupfen immer wieder an der Motorhaube.
Auf meine Frage "kann ich helfen ?" bekomme ich die, "Mann" ahnt es, Antwort: "Wie geht die Motorhaube auf ?, irgendein Wasser ist wohl alle, da leuchtet ne Lampe". Natürlich weiß so ziemlich jeder "Mann", wie sie aufgeht und "Mann" weiß natürlich auch, daß das im Handbuch steht. Handbuch ! ... Potzblitz !, das hatten die Damen aber nicht geahnt.
Nur ein weiteres BSP dafür, daß Männer "entwickeln" und Frauen eben nur "benutzen".
War so, ist so, und wird wohl auch noch ziemlich lange so bleiben, sagt jemand aus einer Branche, in der der Frauenanteil irgendwo bei 5% liegt.
16:31
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
13:16
Mädels wirken im Ingenieursstudium immer so unglaubwürdig.
11:59
... interessieren sich Mädchen neuerdings auch mehr für technik, oder sind leichtere für technik zu begeistern.
Dummerweise aber nur im Gebrauch, nicht in der Entwicklung von neuer Technik.
Wenn es darum geht, zu telefonieren, Myriaden an SMS zu verschicken, oder per Laptop im Internet Sozialkontakte zu pflegen - daran waren Mädchen schon immer sehr inetressiert.
Wenn Frau Kraft meint, dem Fachkräftemangel mit technikorientierten IngenieurINNEN begegnen zu können, dürfte sie auf ziemlich verlorenen Posten stehen.
Die Vorzeige-Technikerinnen fangen dann meistens auch direkt in Verbänden an oder im Vertrieb.
Schade.
Die restlichen paar Frauen werden dann in den Firmen hochgepusht, damit die Frauenquoten stimmen.
Eine komische Strategie.
11:10
Ist ja was gaaaanz Neues, gähn.
Gab es schon n den 70ern mit Spezialpraktika in den Schulen.
09:37
...besonders für die Technik, fette Diäten zu kassieren, wobei diese Technik auch die cDU und die Grünen bestens beherrschen...
09:27
Ich höre von Dir immer nur Familie, Bildung, etc. und dann schau ich mir die Realität an und sehe, dass Schulen mit nur 25 Schülern pro Klasse geschlossen werden müssen, dass Lehrer fehlen und die Bildungseinrichtungen in einem katastrophalen Zustand sind.
Du hast bislang rein gar nichts ZUstande gebracht, außer Islamunterricht und eine ungeliebte Schulform einzuführen.
Du bist ein weiterer Sargnagel für dieses kaputte Land.
Hannerlore, geht doch bitte einfach. Tu es für NRW, tu es für Deutschland.
Und dann holen wir die Laumänner -Rent a Rütggers und Röttgen zurück und alles wird Gut. Lol....
es heißt SchaumschlägerIN. Aber das wird man dir auf dem nächsten Girlsday noch einprügeln.
08:44
Alles dumme Worthülsen, die Frau Kraft zu diesem Thema von sich gibt. Mehr als Wahlkampfsprüche hat die nicht drauf.von dieser Landesregierung hat man bisher wenig technikfreundliches für den Standort NRW gehört.Im Gegenteil. Und wie will sie ausgerechnet, sie und Frau löhrmann, Mädchen begeistern, Technik zu studieren?Der einfachere Weg ist es doch wohl als Frau gleich in die Politik zu gehen.da brauchst du nur ein paar Sprüche zu beherrschen und im richtigen Zeitpunkt Betroffenheut mimen.siehe oben.
Und trotz eines geringen Mitgliederanteils von Frauen (ca. 1/3) sind Spitzenjobs über die Quote gesichert.
Was dabei heraus kommt, zeigt das Duo.
Genau Rent a Rüttgers hat in 5 Jahren alles besser gemacht,deshalb sieht es auch so aus,wie es aussieht.
06:23
Bisher ist ihr handeln noch nicht auf Technik und wirtschaftliches Wachstum ausgerichtet gewesen.
Es wir viel Geld für die Subvention der Kindergartenplätze für reiche investier, während der Rest zumindest im Ruhrgebiet in billigarbeitsplatzen sein Dasein verdient.
Akademiker meiden die ruhrgebietsstadte. Schade ist, dass die technikunternehmen im Ruhrgebiet sitzen und somit Schwierigkeiten haben Nachwuchs zu bekommen. Neue Technik steht still, weil die Politik keine Grundlagen für beherrschbare Genehmigungen schafft.
Politikerreden haben nicht unbedingt etwas mit ihrem handeln zu tun.