"Schon GEZahlt?" - Wohl kaum eine öffentliche Institution polarisiert so wie die Gebühreneinzugszentrale der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, kurz: GEZ. Als "Drückerkolonne" sind die Gebühreneintreiber bei vielen verschrien, als ungerecht wird die Pauschalabgabe oft wahrgenommen. Auf der anderen Seite wird argumentiert, dass die Abgaben notwendig seien, um qualitativen öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu gewährleisten. Während der Unmut über die Gebühren oft zur pauschalen Verurteilung der Behörde führt, steht diese wegen tatsächlichen Mängeln im Umgang mit Kundendaten und wegen fragwürdiger Arbeitstechniken wie dem Einspannen von Vermietern als "Schnüffler" in der Kritik. Ab 2013 wird eine pauschale Abgabe pro Haushalt erhoben.
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