Die dramatische Staatsverschuldung brachte Griechenland 2010 an den Rand des Bankrotts. Der Euro geriet unter Druck. Im April 2010 bekam das Land von den Euro-Ländern und Internationalen Währungsfond Notkredite in Höhe von 110 Milliarden Euro. Gleichzeitig spannten die Euro-Länder einen Rettungsschirm auf , sollten noch weitere Länder in den Sog der Krise geraten. Im Herbst 2010 mussten sich Irland und im Frühjahr 2011 auch Portugal unter den Rettungsschirm flüchten. Doch trotz der Notkredite und erster Sparmaßnahmen kam Griechenland nicht auf die Beine. Es brauchte noch mehr Geld. Ein zweites Rettungspaket über 109 Milliarden Euro unter Beteiligung der privaten Gläubiger wurde geschnürt. Auch der Euro-Rettungsschirm musste erweitert werden, um ein Überspringen der Krise auf andere Länder zu verhindern. Dennoch ist die Gefahr für Griechenland und nicht zuletzt für den Euro noch nicht gebannt.
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