Wowereit geht gegen Dschungelcamp-Spruch von Olivia Jones vor

Zweideutige Andeutungen kann Olivia Jones gut. So gut, dass Klaus Wowereit juristisch dagegen vorgehen will. Hier sind beide zusammen auf Wahlkampftour durch Hamburg 2004.
Zweideutige Andeutungen kann Olivia Jones gut. So gut, dass Klaus Wowereit juristisch dagegen vorgehen will. Hier sind beide zusammen auf Wahlkampftour durch Hamburg 2004.
Foto: dapd
Was wir bereits wissen
Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit will offenbar juristisch gegen zweideutige Anspielungen von Drag Queen Olivia Jones vorgehen. Der Travestiekünstler, mit bürgerlichem Namen Oliver Knöbel, hatte im RTL-Dschungelcamp beim der Frage, ob er Wowereit persönlich kenne, gesagt: "Ja, das war nur einmal."

Berlin.. Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) geht gegen Anspielungen von Olivia Jones im RTL-Dschungelcamp vor. „Herr Wowereit leitet rechtliche Schritte gegen Äußerungen im Dschungelcamp ein“, sagte Senatssprecher Richard Meng am Montag und bestätigte damit einen Bericht der Zeitung „B.Z.“.

Am Samstagabend hatte Dschungelkandidatin Olivia Jones in der Sendung „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“ Andeutungen über die Bekanntschaft mit Wowereit gemacht. Anlass war eine Quizfrage, ob „kleines Eichhörnchen“ auf litauisch „Wowereit“ oder „Merkel“ heißt.

Kandidatin Iris Klein sagte, dies solle jemand beantworten, der Klaus Wowereit persönlich kenne. Jones sagte daraufhin: „Ja, das war nur einmal.“ Was damit gemeint war, blieb unklar. Wowereit und Jones sind sich laut „B.Z.“ bereits bei einem offiziellen Anlass begegnet: 2012 auf der Gala „Künstler gegen Aids“. (dapd)