Chuck Norris im Dschungelcamp – Maren hat Magen aus Stahl

Immer rein damit: Im "Dschungelrasthof Würgenich" hat Maren Gilzer nahezu im Alleingang alle Ekelhaftigkeiten verputzt, die ihr vorgesetzt wurden. Jörn Schlönvoigt konnte meist nur bewundernd zusehen.
Immer rein damit: Im "Dschungelrasthof Würgenich" hat Maren Gilzer nahezu im Alleingang alle Ekelhaftigkeiten verputzt, die ihr vorgesetzt wurden. Jörn Schlönvoigt konnte meist nur bewundernd zusehen.
Foto: RTL/Stefan Menne
Was wir bereits wissen
Eiskalt isst Maren in der Dschungelprüfung Schweine-Anus und Kroko-Penis. Für Walter wird sie zur ernsthaften Konkurrenz. Rebecca dagegen muss gehen.

Essen.. Maren Gilzer – sie ist der Chuck Norris des Dschungelcamps. Die Frau fürs Unmögliche. An Tag zwölf zeigt sie Jörn Schlönvoigt und den Zuschauern, was für einen Stahlmagen sie hat. Selbst der vorlaute Moderator Daniel Hartwich ist sprachlos und sagt nur noch: „Boah, Wahnsinn.“

Glitzer-Maren und GZSZ-Jörn machen Halt am „Dschungelrasthof Würgenich“ – die Ekel-Fress-Prüfung, auf die alle gewartet haben. An einem Drive-In suchen sich die beiden sieben Gerichte aus. „Die Portion muss immer komplett aufgegessen werden. Ihr esst nacheinander und jeder hat eine Minute Zeit“, so Daniel Hartwich.

„Kuhnippel sind so trocken wie Kamelpenis“

Sie starten mit „Belegtes Klötchen“. Maren verputzt die Hälfte der drei Schafshoden in einer unglaublichen Geschwindigkeit, Jörn hat sofort Probleme und bekommt das Essen nicht runter. „Hat ein bisschen wie Hoden geschmeckt“, begründet er sein Versagen. Maren fragt: „Woher weißt du, wie Hoden schmecken?“

Als nächstes gibt es „Krokoriegel“, also Krokodilpenis. Sonja zu Jörn: „Sobald du dir den Penis in den Mund steckst, läuft Deine Zeit.” Das essen beide auf. Bei Kuhnippeln haben Maren und Jörn wiederrum Probleme. „Die sind genauso trocken wie Kamelpenis.“ RTL ist Bildungsfernsehen.

Im Alleingang holt Maren fünf Sterne

Doch dann entwickelt sich Maren zu Chuck Norris. Das Unmögliche wird möglich: vier Mahlzeiten isst sie fast alleine auf. Jörn weinerlich: „Maren, ich kann nicht.“ Wo der GZSZ-Arzt laut würgt, haut sich Maren Schweinerosetten, Rattenschwänze, Augäpfel und pürierte Kakerlake rein. Damit zeigt sie, dass in dieser Staffel die härteren Kandidaten eindeutig die Frauen sind.

„Ich habe gelernt, schnell zu essen, weil ich das Essen meiner Oma so gehasst habe“, erklärt Maren ihre begnadeten Schluckkünste. Jörn: „Diese Frau ist unfassbar. Ohne sie hätten wir nicht einen Stern.“ So sind es fünf. Eine ordentliche Mahlzeit für die Dschungelcamper. Die feiern den Erfolg. Nur Walter scheint verstimmt: „Wahrscheinlich Hormone, oder was auch immer.“ So erklärt er Marens Leistung. Walter ahnt, dass eine ernsthafte Konkurrentin im Kampf um die Dschungelkrone heranwächst.

Rebecca verlässt das Dschungelcamp

Walter und Tanja sind auf geheimer Mission. Sie müssen zur Schatzsuche und bis Sonnenuntergang eine Wasseruhr in einer Höhle ununterbrochen am Laufen halten. Die anderen Dschungelcamp-Kandidaten dürfen das nicht mitbekommen. „Du musst ein bisschen cooler werden“, instruiert Walter die nervöse Tanja. Kriegt sie hin. Als Belohnung gibt es Schokokuchen, den die beiden gemeinschaftlich mit allen teilen.

RTL-Dschungelcamp 2015 Das ist auch Rebeccas letzte Mahlzeit. Sie hat die wenigsten Anrufe und verlässt das Dschungelcamp. Walter prophezeite dieses Ergebnis: „Ich glaube, dass Bettina gehen muss. Äh, Rebecca. Ist ja egal wer gehen muss, das ist alles Konkurrenz. Die müssen raus.“

Die Weisheit des Tages: „Ich hab mich in Thailand jeden Tag 20 Minuten lang massieren lassen. Aber ohne Happy End, wenn ihr wisst, was ich meine.“ (Tanja)

Aurelio enttäuscht: Der Dschungelkönig bekommt keine Siegprämie

Depp des Tages: Aurelio Savina und sein Management dachten, es gäbe zusammen mit der Dschungelkrone ein Preisgeld. So 250.000 oder eine halbe Million Euro. Habe er mal irgendwo gelesen. Im Vertrag stand das aber nicht, sagen die anderen Dschungelcamper. „Ich wollte eine Ranch mit einer Stiftung für Listenhunde aufbauen.“ Aurelio ist nämlich ein Fan vom American Staffordshire Terrier. „Das kann ich aber nicht mit 100.000 Euro veranstalten.“ Vielleicht sehen wir Aurelio demnächst bei Vox in „Goodbye Deutschland“? Da wandert er dann nach Barbados aus und baut eine Hundefarm auf. Aber mit einem neuen Management, bitte.

Wahnvorstellungen des Tages: Kickstart Dschungelcamp. Wer hier drin ist, dem blüht die große Karriere. Denken Walter und Rebecca. Walter fängt wieder mit seinem Lieblingsthema an: „Ich hab gute Chancen wieder eine Sendung zu moderieren. „Wer wird Millionär?“ liegt mir. Oder eine Musiksendung oder Unterhaltungssendung. „Wetten, dass..?“ wurde mir ja angeboten, damals hab ich das aber abgesagt.“ Das ZDF wird sich bestimmt freuen, dass sich Walter dann doch die Moderation vorstellen kann. Die nächsten 15 Jahre hätte er wohl Zeit. Rebecca möchte gerne eine eigene Talkshow. Ja klar.

Dschungelcamp Die härteste Prüfung für Walter: Das ist Aurelio. „Ein Lackaffe, der einfach doof ist“, so Walter. Aurelio diskutiert mit Maren und Tanja über Thailand. Während die Frauen von dem Land schwärmen, meckert Aurelio: „Boah nee, da würde ich niemals hinfahren.“ Der italienische Hengst war zwar noch nie dort, weiß aber, dass Barbados viel schöner ist. „Ich weiß, dass ich Recht habe, sonst würde ich gar nicht erst reden.“ Genau. Maren und Tanja liegen falsch.

Der Anreiz für Walter, weiter über „Aurelius“, wie er ihn nennt, zu lästern. Macht er schließlich schon seit dem ersten Tag im Camp. „Seine Herrschsucht und Besserwisserei. Der hat einen Knall der Typ. Ich muss kotzen in meinem Kopf. Alles findet er scheiße. Soll der doch nach Italien. Dieser italienische Diktator.“ Walter fühlt sich von dem „Bachelorette“-Kandidaten provoziert. „Der will mich schlagen. Bin ich im Assiland?“

Dschungelkönig des Tages: Glitzer-Maren. Chuck Norris des Dschungelcamps. Die Fressmaschine.

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