Terroristen müssen wir die Stirn bieten

Friedenstaube
Friedenstaube
Foto: IKZ
Was wir bereits wissen
Erika Reichels Gedanken und Wünsche fürs Jahr 2015

Iserlohn..  Ein sonniger Neujahrstag versprach uns einen guten Start ins neue Jahr. Die vielen guten Wünsche um Mitternacht schwebten mit der schwefelhaltigen Luft der Feuerwerkskörper davon. Was bringt das neue Jahr?

Die Katastrophen Ende 2014 sind immer noch präsent.Könnte man sie doch wegfegen wie die Überreste der Neujahrsnacht. Man wünscht sich Glück und Erfolg, besonders aber eine gute Gesundheit.Wichtige Termine sind vermerkt, sei es im guten alten Taschenkalender, oder in einem der neuen Medien. Im Eiltempo entfernter Weihnachtsschmuck in den Geschäften wurde durch auffällige „ Sale“ Plakate ersetzt. Alles muss raus, sei es um jeden Preis. Die Regierung hat neue Gesetze und Regeln beschlossen, meistens heftig kritisiert von den Bürgern. Aber man kann es nicht allen recht machen. Wir haben in Europa ein hohes Gut. Frieden, Freiheit und freie Meinungsäußerung.Viele Menschen der Generation 70 plus wissen dieses besonders zu schätzen. Sie haben im Krieg ihr Hab und Gut verloren,vertrieben aus der Heimat, auf der Suche nach einer neuen Bleibe.

Auch den Bürgern der neuen Bundesländer muss die Freiheit nach dem Mauerfall wie ein Wunder vorgekommen sein. Aber immer noch gibt es in Deutschland die notorischen Nörgler. Europa ist das ersehnte Ziel von Flüchtlingen. In ihren Heimatländern herrschen Terror, Mord und Gewalt. Tausende haben in der Hoffnung auf ein besseres Leben durch korrupte Schleuserbanden den Tod gefunden. Hilfsbereitschaft und Verständnis für diese Menschen muss eine Selbstverständlichkeit sein.

Leider gibt es in Europa nicht immer Zustimmung und Einigkeit für dieses Problem. Den meisten Widerstand leisten die Menschen, welche im Wohlstand groß geworden sind und Angst haben, man könnte ihnen etwas wegnehmen. Frieden und Freiheit darf nicht durch Glaubenskriege zerstört werden.

Es gibt nur einen Schöpfer, egal wie ihn die verschiedenen Religionen nennen. Nur durch Toleranz und Achtung für einander kann ein friedliches Zusammenleben gelingen. Den Terroristen und Glaubensfanatikern müssen wir die Stirn bieten. Der Anschlag auf die Redaktion „Charlie Hebdo“ in Paris muss uns alle wachrütteln. Diese Redakteure haben für ihre Überzeugung, die Meinungsfreiheit in Wort und Bild den Menschen nahe zu bringen, mit dem Leben bezahlt. Diese irrsinnige Tat darf nicht ungesühnt bleiben. Hoffentlich finden die Verantwortlichen in Europa eine einheitliche Lösung diesem Terror zu begegnen.