Zwischen Verärgerung und Sarkasmus

Foto: Michael Korte

Als die Stadt Witten ankündigte, die ‚Gelben Säcke‘ in die blauen Tonnen zu werfen, befürchtete ich schon, dass Rentner kopfüber in die Müllbehälter fallen und sich verletzten. Dann wurden die Behälter geleert, den Müllwagen habe ich kommen sehen. Wenige Minuten später verließ ich das Haus und hoffte auf eine Ration Gelbe Säcke. Die Tonnen waren leer. Von AHE erfuhr ich per Telefon, dass die Verteilung umgestellt wurde. Nicht in den Tonnen, sondern im Hausflur landen die Beutel. Seit fünf Tagen warten wir auf eine neue Verteilaktion oder den angekündigten Gutschein. Auf der AHE-Homepage gibt es keine Infos. Kein Facebook, kein Twitter, kein RSS. Skandal! newsdesigner
Ich werde mir gleich eine Rolle gelbe Säcke nehmen, sie an mein Auto binden und langsam durch die Stadt fahren. Wird lustig, zu sehen, wie alle hinter meinem Auto herlaufen wie die Zombies bei „The Walking Dead“. Markus Schoska
Seit Jahren gibt es Beschwerden. Wir als Käufern von Waren mit den Grünen Punkt bezahlen schon mit dem Kauf die sachgerechte Entsorgung. Wenn dies die AHE (AVU und privater Entsorger) nicht schaffen, sollte man über einen anderen Weg nachdenken. Warum gibt es keine gelbe Tonne? EinNeuer


Ich habe seit der neuen Verteilart keine Säcke bekommen, weil die Nachbarn schneller waren: Hinter den Säcken renne ich nicht mehr her! Ergo bleibt nur eine Art, den Müll zu entsorgen. . . Wenn es nicht möglich ist, die Säcke in die Briefkästen zu liefern, holt ihn euch doch aus der großen Tonne! starfire


Wir haben in Lünen die gelben Tonnen und wir waren auch skeptisch. Aber es ist viel besser als diese blöden Säcke! Jens Lueg


Alle Kommentare auf waz.de/witten und facebook.com/WAZwitten