Zukunftspotenzial von Schillers Gedanken
20.05.2009 | 11:21 Uhr 2009-05-20T11:21:00+0200"Heute Zukunft schaffen -Schillers Ästhetik als Chance für neues Handel": Unter diesem Titel referiert der Kunsthistoriker Michael Bockemühl am 25. Mai in der Bürgeruni.
Mit einem Aktionsvortrag des Kunsthistorikers Prof. Dr. Michael Bockemühle über die Ästhetik Schillers eröffnet die Bürgeruni am Montag, 25. Mai, ihr Schiller-Jahr. Bockemühl möchte dabei einen Zusammenhang von Schiller zur aktuellen Wirtschaftskrise herstellen.
"Vor lauter Krise kann man das Wort Krise schon gar nicht mehr hören. Und doch sollte man sich klar sein, das sie ihre Ursachen in Handlungsweisen und Wirtschaftsformen hat, die von gestern sind und dringend erneuert werden müssen", so Bockemühl. Er sieht die Zeit reif für neue Ideen. "Dass solche neuen Ideen ausgerechnet von einem Dichter kommen sollen, der vor 250 Jahren geboren wurde, das kann wie ein Widerspruch aussehen." Doch Friedrich Schiller sei mehr als nur ein genialer Stückeschreiber und Historiker gewesen. "Mit seinem Denken griff er weit in die Zukunft voraus."
Termin: Montag, 25. Mai ab 20 Uhr in der Uni Witten/Herdecke, Alfred-Herrhausenstraße 50.
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