Zu Besuch bei Korfmann Lufttechnik

Rund 70 Gäste versammelten sich beim 19. Unternehmertreff in den neuen Räumen von Korfmann Lufttechnik zum gemeinsamen Kennenlernen und Erfahrungsaustausch. Hanno Flick, technischer Geschäftsführer, warf einen Blick ins Gestern und Heute. Bürgermeisterin Sonja Leidemann freute sich über das klare Bekenntnis der Unternehmer zum Standort Witten.

Schon vor der eigentlichen Firmenpräsentation konnten die Gäste die vor einem Jahr eingeweihten Betriebsräume der „Korfmänner“ an der Hörder Straße besichtigen. Die industriellen Lüfter sind weltweit gefragt und im Einsatz.

Der Name Korfmann ist nicht nur in der Ruhrstadt ein Begriff. Korfmann Lufttechnik gibt es allerdings erst seit 2001. Dahinter steht eine turbulente Firmengeschichte. Die ursprüngliche Korfmann Maschinenfabrik an der Dortmunder Straße war ein Bergbauzulieferbetrieb und musste damals Insolvenz anmelden. „Doch zum Glück konnten wir die Lufttechnik und das bekannte Firmenlogo mit dem Hammer-Mann rauskaufen“, erzählt Hanno Flick. Eine Hand voll „Korfmänner“ spezialisierte sich auf ein Geschäftsfeld, das nicht mehr schwerpunktmäßig am Bergbau hing. Als „Lüftungsleute“ entwickeln, entwerfen und konstruieren 20 Experten leistungsstarke Lüfter für den Bergbau und den Tunnelbau.

Gebaut werden Lüfter verschiedenster Größen und Leistungen – von 15 Zentimeter bis 2,80 Durchmesser. Von 800 Watt bis 750 Kilowatt. Die Lüfter kamen beim Bau des Frankfurter Flughafens oder auch beim Bau des Gotthardt-Tunnels während der Bauphase zum Einsatz.

Seit der Firmengründung wurden mehr als 5000 Lüfter in 27 Länder geliefert. „Unsere letzte Lüfteranlage war 2,80 Meter groß, hatte ein Gesamtgewicht von 40 Tonnen und wurde an ein Kali- und Salzbergwerk geliefert“, so Flick weiter. Hanno Flick ist übrigens seit 50 Jahren ein echter „Korfmann“. Dort begann er damals seine Lehre. Auch der kaufmännische Geschäftsführer Jürgen Fritsch hat eine lange Korfmann-Tradition.

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