"Zehn Gebote" für eine gelungene Bewerbung
05.10.2009 | 20:46 Uhr 2009-10-05T20:46:00+0200
Witten/Hagen. Sabrina Schüßler ist eine von 20 Berufsberaterinnen und Berufsberatern der Agentur für Arbeit in Hagen. In zehn Punkten erläutert die 32-Jährige, worauf es beim Bewerbungsgespräch besonders ankommt.
Sabrina Schüß weiß, worauf es bei einem Bewerbungsgespräch ankommt - nicht nur, wenn es um einen Ausbildungsplatz geht: „Der erste Eindruck zählt”, sagt sie. Ein kleiner Fehler kann die gute Chance auf den Einstieg in eine Karriere schon verderben, obwohl Unternehmen und Bewerber eigentlich gut zueinander passen. Für unsere Zeitung hat die Expertin, die bereits seit 16 Jahren Jugendliche bei der Suche nach einem Beruf berät, die wichtigsten zehn Tipps für ein erfolgreiches Bewerbungsgespräch zusammengestellt.
1. Sich genau vorher über die Firma informieren, bei der man sich bewirbt. Schüßler: „Der Gesprächspartner sieht dann, dass der Bewerber sich nicht nur für den Beruf, sondern auch für das Unternehmen interessiert. Das macht Eindruck.” Informationen gibt es zum Beispiel bei der Darstellung der Firma im Internet.
Bewerber sollten ausgeschlafen sein
2. Genaue Informationen über den Beruf einholen. Koch oder Köchin sei durch Fernseh-Shows inzwischen ein oft geäußerter Berufswunsch. „Wer sein Geld am Herd verdienen möchte, sollte sich aber darüber im Klaren sein, dass er auch in den Abendstunden und an Wochenenden arbeiten muss. Das schreckt dann wieder die meisten ab.”
3. Ausgeschlafen sein. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit. „Eine Party am Abend vorher geht gar nicht. Mit Rändern unter den Augen kommen deshalb auch nicht. Das macht keinen guten Eindruck auf den zukünftigen Chef.”
4. Angemessene Kleidung tragen. „Eine Kappe auf dem Kopf geht gar nicht”, weiß Schüßler aus Erfahrung. Das sei der größte Verstoß gegen die Kleiderordnung, der denkbar ist. „Die Kleidung muss ordentlich sein und zum Bewerber passen. Verkleiden hat keinen Zweck”, so die Beraterin.
Wer zu spät kommt, hat schon verloren
5. Pünktlichkeit ist eine Notwendigkeit. „Wer eine Minute zu spät kommt, der hat schon verloren.”
6. Kein Kaugummi kauen. Schüßler: „Das ist zwar eine Lapalie, der Fehler wird aber immer wieder gemacht.”
7. „Der Händedruck bei der Begrüßung darf nicht zu stark und nicht zu schwach sein. Das kann man vorher üben”, rät Sabrina Schüßler.
8. Höflich zu allen sein, denen man im Betrieb begegnet. „Besonders die Sekretärin ist wichtig. Wenn sie einen schlechten Eindruck von dem Bewerber hat, wird sie ihn mit der passenden Bemerkung oder einer bitteren Miene ankündigen. Und damit hat man schon verloren.”
9. „Die Haltung beim Gespräch ist wichtig.”Auch sei es wichtig, Augenkontakt zu halten, nicht zum Beispiel dauernd auf den Boden zu starren, rät Sabrina Schüßler.
10. „Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck.” Auch wenn sich in den ersten Minuten die Unterhaltung nicht um den angestrebten Ausbildungsplatz oder die Stelle drehe, sondern um das Wetter, habe das Bewerbungsgespräch bereits begonnen.
20:32
@
Etwa nur Schülerinnen oder auch Schüler??????
17:26
Ich finde das, was Frau Schüßler von der Arbeitsagentur schreibt, kann für viele Jgdl. ein richtig guter und hilfreicher Anstoß sein. Die Tipps bewahren SchülerInnen davor, mit ihrer Bewerbung und in Ihrem Vorstellungsgespräch gleich aus formalen Gründen zu scheitern. Die Erfahrung zeigt, dass dies leider allzu häufig noch passiert.
23:31
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11:41
Erstens, es gibt auch Informationen, über die Firma, bei der ich mich bewerben will; welche nicht im Internet verfügbar sind. Da muss dann schon länger echtes Interesse an der Firma bestehen um solche Sachen dann zu wissen. Auf nur das was im Netz zu finden ist, sich zu verlassen, ist sehr dünn.
Ich frage mich warum die Frau, überhaupt studiert hat und was Sie uns mit diesem Kinderaufsatz, denn sagen will. Ein richtiges Bewerbungstrainig kann der Artikel auch nicht ersetzen. Die wird von unserem Geld bezahlt, um uns hier voll zu sülzen. Und das auf eine reichlich Wichtigtuerische Art und Weise; welche mich dazu veranlassen könnte Sie als Bewerbungstante zu bezeichnen.
Braucht Sie mehr Clientel, oder wozu soll der Artikel gut sein?
Zählt ein Anzug zur Verkleidung? Ist es wirklich gut, dem zukünftigen Chef, immer ins Auge zu blicken? Ich habe da schon Choleriker erlebt, die springen einem an den Hals, wenn man länger als zwei Sekunden in Ihre Richtung blickt.
Es ist globalisierter Unsinn, was die Frau verzapft.
Und dann, Heute werden mehr und mehr Bewerbungen, online getätigt. Erkundigen Sie sich als auch über Onlinebewerbung. Dann gibt es stellen bei der ARGE, welche Ihnen helfen können, eine gute Bewerbung zu erstellen.
03:33
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09:01
@ #7 AntiGehirnMann: Na hervorragend, das war ja eine richtige Kanonade von Sachargumenten. Weder durch Vorurteile noch durch ein echtes Interesse an der Sache getrübt. Wenn nicht Ihr erster Beitrag schon eindrucksvoll Ihre geistige Flughöhe bewiesen hätte - hier wäre der fehlende Beweis, dass Sie zwar pöbeln und miesmachen können, dabei aber nicht die geringste Ahnung haben von den Dingen, zu denen Sie Ihre Stammtischparolen ablassen.
Eigentlich ist Ihr Gemotze ja keine weitere Zeile wert. Eine Richtigstellung werden Sie allerdings schon noch ertragen müssen: Respekt muss man sich nicht verdienen. Den darf man einfach so beanspruchen - weil man ein Mensch ist. Selbst als Beamter. Interessanter Gedanke, was? Und jetzt können Sie wieder dahin zurückkehren, wo Sie mit Ihren Parolen offenbar hergekommen sind. Dazu sage ich Ihnen ein fröhliches Prost!
23:28
Ich finde Frau Schüßler richtig hübsch :-)
22:25
Was ist denn hier los? Privatfehde?
Für wen man Respekt empfindet, na das muss sicher jeder selbst entscheiden. Dennoch finde ich es auch despektierlich, von Bewerbungstanten zu sprechen.
Die Frau macht ihren Job, wie jeder andere auch.
Da gibt es keinen Grund zur Überheblichkeit, worauf auch immer sie fußen mag.
21:07
@6 Dummschwätzer Kowalski
Hier mal ein paar Anregungen für Sie, falls Sie diese von Ihrem hohen Ross aus überhaupt lesen können. Ich fürchte allerdings, dass eine Viertelstunde bei Ihnen nicht ausreichen wird, aber Sie haben ja bestimmt viel viel Zeit. Da Sie ja anscheinend schon Donnerstags um 12 Uhr heiter unsinnige Beiträge verfassen, tippe ich mal darauf, dass der große Kowalski entweder Beamter oder schwer arbeitender Hartz4-Empfänger ist.
Zu 1.) Ihne sollte auch bewusst sein, dass dies nur aufgrund der Einfachheit getan wird.
Zu 2.) Respekt muss man sich verdienen. Und für die kaffeeschlürfenden Beamten im Arbeitsamt empfinde ich Selbigen mit Sicherheit nicht.
Zu 3.) Den Jugentlichen mangelt es doch nicht an Vorbildern. Sie können doch zu unermüdlichen Weltverbesseren wie Ihnen aufschauen. Vllt kommen die dann auch mal mit 50 Jahren in den Genuss unsinnige Beiträge im Internet zu Verfassen, so wie Ihr großer Mentor.
Zu 4.) Da Sie anscheined viel Zeit haben, warum übernehmen Sie nicht diese Förderung?
Zu Ihrem Schlusssatz enthalte ich mich mal, da Sie anscheinend besser als ich wissen, was ich beruflich erreicht habe und was nicht. Jemanden wie Sie würde ich in einem AC allerdings nicht erleben wollen.
10:46
Oh, Klasse, hier tummelt sich ja mal wieder die geballte Kompetenz der Leserschaft... vielleicht mal ein paar Anregungen zum Selberdenken - nur ne Viertelstunde, schafft Ihr schon!
1. @ Andreas: wer sich so abfällig über das, was sich heute so bewirbt äußert, selber aber den Unterschied zwischen Groß- und Kleinschreibung nicht kennt, sollte vielleicht lieber nicht so große Töne spucken.
2. @ 5810: Respekt setzt Bildung voraus - jedenfalls ein Mindestmaß. Davon hat der AntiTantenMann aber wohl noch nicht viel abbekommen. Also bitte nicht wundern über sein Niveau!
3. Natürlich geht es hier um die Mindestansprüche hinsichtlich der Bewerbungsunterlagen und des entsprechenden Verhaltens im Bewerbungsverfahren. Und natürlich ist es schade, dass heute so etwas in ausreichendem Maße offenbar weder in der Schule noch im Elternhaus vermittelt wird. Da wären eigentlich die unersetzlichen Vorbilder gefragt. Aber wenn man die unqualifizierten Kommentare hier liest, muss man sich ja nicht lange fragen, wo diese Vorbilder geblieben sind.
4. Tatsache ist: Kinder und Jugendliche brauchen Hilfe und Unterstützung bei der Vorbereitung auf Praktikum, Bewerbung und Beruf. Wie eine solche Förderung im Detail aussehen kann, darüber lässt sich diskutieren. Dass es sie geben MUSS, steht fest. Von mir aus auch durch die Agentur für Arbeit.
Was allerdings gar nichts bringt, sind dümmliche Vorwürfe gegen die Bewerber. Mit solchen Sprüchen zeigt man nur, dass man selber wohl viel, viel Glück gehabt hat, wenn man selber tatsächlich einmal ein Auswahlverfahren überstanden haben sollte...