Zechenhaus stammt von 1875 und war ein Betriebsgebäude

Das Ziegelgebäude Zechenhaus Herberholz entstand um 1875 und war ein Betriebsgebäude der Zechen Louisenglück und Herber-holz. Das Gebäude gehört heute der Stadt und dient dem Arbeitskreis Witten des Fördervereins bergbauhistorischer Stätten Ruhrrevier als Vereinshaus.

„Auf dem Platz des Zechenhauses war früher ein Schacht, durch den die Bergleute einfuhren“, erklärt Hans-Werner Lux, Vorsitzender des Arbeitskreises. Die Zeche Herber-holz ist ein ehemaliges Steinkohlenbergwerk in Vormholz. Sie ist unter dem Namen Zeche Vereinigte Herberholz bekannt und entstand aus der Konsolidation mehrerer Stollenzechen. Sie nahm ihren Betrieb 1854 auf, dieser endete 1891.

Die Zeche Louisenglück (ab 1821) ist ein ehemaliges Steinkohlenbergwerk in Bommern, sie konsolidierte 1853 mit weiteren Zechen zur Zeche Vereinigte Louisenglück.

Die heutigen Ausstellungsstücke im Zechenhaus Herberholz, sowie die Ausstellung auf dem Außengelände wurden von Mitarbeitern des Arbeitskreises Witten des Fördervereins bergbauhistorischer Stätten unter der Leitung des Steigers Karl Ackermann zusammengestellt.

„Bergleute haben uns Dinge gebracht. Und auf dem Außengelände ist viel zu sehen, was früher auf dem Hammer Bergwerk Ost im Einsatz war“, so Hans-Werner Lux. Gezeigt wird der Übergang vom historischen zum neuzeitlichen Bergbau, unter anderem mit Bohrmaschinen für den Streckenvortrieb, Pumpen für die Wasserhaltung, sowie eine Stube, in der Grubenlampen ausgegeben wurden.