Wittener SPD-Chefin hält an Nominierungsfahrplan fest

Ob sie nach der Bürgermeisterwahl am 13. September zusammen feiern werden? Bürgermeisterin Sonja Leidemann (2.v.li.) und die damalige Bundestagsabgeordnete Christel Humme mit Arbeitsminister und Landrat bei der Taufe der Hardenstein vor fünf Jahren.
Ob sie nach der Bürgermeisterwahl am 13. September zusammen feiern werden? Bürgermeisterin Sonja Leidemann (2.v.li.) und die damalige Bundestagsabgeordnete Christel Humme mit Arbeitsminister und Landrat bei der Taufe der Hardenstein vor fünf Jahren.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Ungeachtet der Forderung Sonja Leidemanns nach einer Mitgliederbefragung hält SPD-Chefin Humme am Fahrplan für die Bürgermeisterkandidatenwahl fest.

Witten..  Parteichefin Christel Humme hat am Wochenende (1.2.) das laufende Verfahren zur Bestimmung des Bürgermeisterkandidaten innerhalb der SPD verteidigt. Leidemann hatte eine Mitgliederbefragung gefordert

„Liebe SPD. Bitte besinnt Euch auf Eure basisdemokratische Tradition“ – so machte sich die Bürgermeisterin am Freitag für eine Mitgliederbefragung stark, als sie bekanntgab, wieder kandidieren zu wollen.

„Ortsvereine waren sich nach fairer Debatte einig“

Die Ortsvereine seien sich nach fairer Debatte einig gewesen, das beschlossene Verfahren aus rechtlichen Gründen, aber auch wegen der Wahlkampfplanung beizubehalten, erklärt Christel Humme. Zweimal, 2004 und 2009, habe eine Vertreterversammlung, die für 7. März vorgesehen ist, Sonja Leidemann als Bürgermeisterin nominiert. Humme: „Daran hat bis Freitag niemand etwas Undemokratisches gefunden.“