Wittener Sparda-Bank kann Marktposition leicht stärken

Einen Rückblick ins Jahr 2014 warf Michael Middendorf gemeinsam mit Ulrike Hüneburg (li.). Ralf Kaffenberger und Janine Gelardi gehören zum Team.
Einen Rückblick ins Jahr 2014 warf Michael Middendorf gemeinsam mit Ulrike Hüneburg (li.). Ralf Kaffenberger und Janine Gelardi gehören zum Team.
Foto: WAZ
Was wir bereits wissen
Die Genossenschaftsbank gewann im vorigen Jahr 234 neue Kunden. Die Baufinanzierung soll in Zukunft wachsen.

Witten..  Trotz Niedrigzinsphase und intensiven Wettbewerbs konnte die Sparda Bank West im Bereich Witten ihre Marktposition im Geschäftsjahr 2014 leicht stärken. In Zahlen ausgedrückt ging das Geschäftsvolumen um 800 000 Euro auf rund 145 Millionen Euro leicht zurück. Der Kreditbestand sank um 1,9 Millionen auf 53,6 Millionen Euro. Die Kundeneinlagen stiegen dagegen leicht um eine Million auf fast 92 Millionen Euro.

„Die Werte unsere Genossenschaftsbank sind für die Kunden von großer Bedeutung. Fair, transparent, unkompliziert, sympathisch“, so Filialleiter Michael Middendorf. Das signalisiere auch die zunehmende Zahl an Neukunden. In vergangenen Jahr konnte die Sparda in der Ruhrstadt immerhin 234 neue Kunden gewinnen. „Das ist ein erfreulicher Wert für eine Filiale unserer Größe“, so Middendorf weiter. Die Zweigstelle an der Marktstraße 2 feiert in diesem Jahr ihren 20. Geburtstag in der Ruhrstadt.

Ein zufriedenstellendes Ergebnis verzeichnet das Geldinstitut bei den neue Baufinanzierungen in Höhe von rund 6,5 Millionen Euro. Absolut gesehen sank das Volumen allerdings um 1,4 Millionen Euro. „Momentan sind die Tilgungen höher als die Neuabschlüsse“, betont der Filialleiter. „Die Zeiten niedriger Zinsen motivieren die Immobilienbesitzer, ihre Kredite möglichst schnell und variabel zurückzuzahlen.“ Baukredite werden aber häufiger für gebrauchte Objekte oder für altersgerechte Modernisierungen nachgefragt.

Kostenfreies Girokonto wird es auch weiterhin geben

Um etwa zehn Prozent rückläufig sind Privatkredite bei den Sparda-Kunden. „Die Menschen finanzieren ihre Konsumgüter zunehmend über günstige Kredite beim Händler“, fügt Dr. Ulrike Hüneburg von der Unternehmenskommunikation hinzu. „Das ist eine Entwicklung, die man überall feststellen kann.“

Das kostenfreie Girokonto wird es auch weiterhin geben. Zukünftig will sich die Sparda auch als Multikanal-Bank profilieren. „Filiale, Internet, Telefon und Kundencenter sollen besser vernetzt werden. „Das ist ein Schritt in die moderne Zukunft“, betont die Sprecherin. Ohne die persönliche Beratung in der Geschäftsstelle wird es aber auch künftig nicht gehen.

Das Zukunftsziel der Sparda formuliert Ulrike Hüneburg wie folgt: “Wir wollen d e r Baufinanzierer vor Ort werden. Unsere Pluspunkte dabei sind gute Beratung und optimale Finanzierung.“