Wittener Schulen erproben Whiteboards
23.02.2011 | 14:40 Uhr 2011-02-23T14:40:00+0100
Witten.Elektronische Tafeln halten Einzug in den Klassenzimmern. Die Stadt steckt in diesem Jahr 38 500 Euro in so genannte „Whiteboards“.
Mehrere werden seit einiger Zeit beispielsweise schon an der Hardenstein-Gesamtschule erprobt. Der Lehrer kann auf diesen Tafeln etwa den von ihm zuhause vorbereiteten Unterricht abrufen. Bilder und Filme lassen sich auf die Leinwand projizieren. Die Stadt lässt derzeit drei Modelle testen.
Als erste Grundschule wurde die Hüllbergschule mit der neuen Technik ausgestattet. Schulleiterin Maria Nehm findet die Tafeln der Zukunft „absolut überzeugend“. Schüler lernten so schon früh, zielgerichtet mit Computer und Elektronik zu arbeiten und nicht nur damit zu spielen. Bis jetzt hat die Stadt rund 19 000 Euro ausgegeben. Auch das Ruhr-Gymnasium und die Helene-Lohmann-Realschule haben ein Whiteboard.
Alle 30 Schulstandorte sollen Whiteboards bekommen
Bis Ostern soll der gleiche Betrag noch mal in „Weißtafeln“ - so die wörtliche Übersetzung - für die Harkortschule, die Otto-Schott-Realschule,, die Pestalozzischule, das Schiller-Gymnasium und die Freiligrathschule fließen.I immerhin schlägt ein Exemplar mit 4000 Euro zu Buche. An Sponsorengeldern stehen bisher insgesamt 12 000 Euro zur Verfügung.
Alle 30 Schulstandorte sollen Stück für Stück mit den Whiteboards ausgestattet werden. Die Auswahl erfolgt in Abstimmung mit dem Arbeitskreis „@K e.nitiative-witten“, an dem Lehrer aller Schulen beteiligt sind. Die Ausstattung mit anderen Computern habe darunter nicht zu leiden, betont die Stadt. Weil die Schulen in den letzten Jahren startklar für das Internet gemacht worden seien, könne man dafür heute weniger ausgeben.
16:46
Whiteboards haben wir an der HSGE jetzt wahrlich genug und sie sind sogar montiert!!!
Allerdings habe ich selbst so eins noch nie benutzt und auf die Frage, ob wir es denn mal benutzen könnten kam vom Lehrpersonal leider die Antwort: Dann müsste ich meinen Unterricht umstellen, außerdem bin ich viel zu Alt dafü
r. Ich weiß noch nicht mal wie man dies bedient. Da packt man sich an den Kopf! Da steht ein 4000 Euro teures Gerät im Klassenraum und verstaubt, weil die Lehrer nicht fortgebildet werden und/oder NICHT bereit sind sich fortbilden zu lassen. Jeder Arbeitnehmer würde entlassen, wenn er mit solch einer Einstellung zur Arbeit kommen würde!
10:33
Ich stimme der Schulleiterin vollkommen zu, Kinder müssen heute früh lernen mit Computer und Internet umzugehen, und zwar, um damit zu lernen und zu arbeiten.
Ich habe an der großen Bildungsumfrage, die derzeit läuft, teilgenommen und genau solche Dinge bemängelt. Unsere Kinder müssenauch etwas für das Leben nach der Schule lernen.
Und genauso diskutiere ich mir wichtige Themen grade im Internet, u.a. hier http://www.facebook.com/Bildung2011 Auch wir Eltern sollten die heutigen Möglichkeiten nutzen, um uns für unsere Kinder stark zu machen.
21:07
Endlich mal eine wirklich wichtige Meldung, die zugleich noch dazu beiträgt dem Klimawandel Einhalt zu gebieten!
18:13
Tolle Sache , das ist wohl wahr!
Allerdings, wer soll an den Schulen das zusätzlich benötigte Equipment bezahlen? Nur mit den Whiteboards allein ist es doch nicht getan.
In jeden Klassenraum gehört eine exzellente mediale Ausstattung , soll heißen : Laptop, Beamer und Whiteboard. Tja, leider alles nur im Konjunktiv...
Mit Sponsoring wäre allerdings manches möglich;
wieder nur im Konjunktiv :-(