Wittener Rotkreuzler sorgen beim Volksfest für Sicherheit

Besuchermagnet: Kemnade in Flammen.
Besuchermagnet: Kemnade in Flammen.
Foto: WAZ
Was wir bereits wissen
Gemeinsam mit Johannitern, DLRG und Polizei sind die Wittener Rotkreuzler bei Kemnade in Flammen permanent im Einsatz.

Witten..  Am Pfingstwochenende werden Wittens Rotkreuzler wieder ihre Freizeit zum Wohle der Bürger einsetzen: Täglich sind mindestens 80 ehrenamtliche Sanitäter und Rettungsdienstler, Ärzte und Verpflegungshelfer, Fachkräfte des Such- und Betreuungsdienstes sowie Führungs- und Leitungskräfte rund um den Stausee bei Kemnade in Flammen freiwillig im Dienst.

„Wir haben uns wie in den letzten Jahren sehr gewissenhaft vorbereitet und diesen Dienst ganzheitlich geplant. Wir rechnen mit mehr als 3800 Einsatzstunden, die unsere Helfer ehrenamtlich leisten. Mehrere Rettungs- und Krankenwagen, mobile Einsatztrupps, ein Behandlungsplatz und weitere Funktionsstellen, wie das Büro des Suchdienstes, und eine Betreuungsstelle werden übers Wochenende rund um den Kemnader See stationiert sein“, berichtet Einsatzleiter Stefan Ebner.

Immer ansprechbar für Bürger in Not

Für Wittens Rotkreuzler ist der Sanitätswachdienst beim beliebten Volksfest ein jährlich wiederkehrendes Highlight, denn „unsere Helfer freuen sich sehr auf den Einsatz und wir können viele Verfahren und die Führungsorganisation, die wir auch für Großeinsätze im Katastrophenschutz benötigen, im Rahmen eines geplanten Großeinsatzes üben, denn insgesamt werden drei taktische Züge über mehrere Tage im Einsatz sein“, so Ebner weiter.

Gemeinsam mit der Johanniter Unfallhilfe (JUH), der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) und der Polizei werden die Rotkreuzler ab Freitagvormittag das Bootshaus Oveney beziehen und permanent für Bürger in Not ansprechbar sein. „In den vergangenen Jahren haben wir jeweils etwa 200 Hilfeleistungen durchgeführt. Die meisten waren bedingt durch Kreislaufreaktionen bei sommerlichen Temperaturen und den unangemessenen Konsum von Alkohol, aber fast täglich bedurfte es auch rettungsdienstlicher Maßnahmen, mussten Menschen bei bedrohlichen Erkrankungen ins Krankenhaus gebracht werden“, ergänzt Einsatzdisponent Manuel Pester, der beim Wittener DRK für die Sanitätswachdienste zuständig ist.

„Wir sind bereit, auf alle planbaren Situationen angemessen zu reagieren, erwarten allerdings einen ruhigen Verlauf und bitten die Besucher, sich ebenfalls umsichtig zu verhalten und das Volksfest zu genießen“, so Kreisrotkreuzleiterin Tanja Knopp.