Wittener Rotkreuzler helfen Flüchtlingen in Olpe

Ehrenamtliche Einsatzkräfte des Wittener DRK-Kreisverbandes helfen in der durch das DRK in Olpe eingerichteten Notaufnahme-Einrichtung. Am Aschermittwoch werden sie für über 16 Stunden dort die Versorgung von bis zu 350 asylsuchenden Flüchtlingen übernehmen.

Einsatz im Sauerland

Die 20 Helferinnen und Helfer, die am Mittwochmorgen um 6 Uhr zu ihrem Einsatz ins Sauerland aufbrechen, werden in der ehemaligen Familienbildungsstätte „Regenbogenland“ die Verpflegung, die ganzheitliche soziale Betreuung und sanitätsdienstliche Versorgung sicherstellen. Von Sonntag bis Mittwoch werden jeweils drei Sanitäter mit rettungsdienstlicher Qualifikation die zwölfstündigen Nachtschichten im Wechsel durchführen.

„Im vergangenen Herbst waren unsere ehrenamtlichen Helfer in insgesamt sechs Einsätzen im Rahmen der Flüchtlingshilfe in Bochum, Burbach und Stuckenbrock-Senne eingesetzt. Wir verfügen also über umfangreiche praktische Erfahrungen“, so DRK-Vorstand Wilm Ossenberg Franzes.

„Der besondere Dank gilt erneut den Arbeitgebern unserer Einsatzkräfte. Ohne die großzügigen Freistellungen zu Einsätzen in Gefahrenabwehr und Katastrophenschutz wären unsere umfangreichen Hilfen so nicht möglich“, betont der Wittener Thorsten Knopp, der die DRK-Einsatzleitung in Olpe übernimmt.

Haus ist für 185 Menschen ausgelegt

Die Notunterkunft für die Flüchtlinge aus dem Kosovo liegt in einem Wohngebiet, hoch über Olpe. Das ehemalige „Regenbogenland“, wie das Haus in der Stadt genannt wird, ist durch eine Ordnungsverfügung der Bezirksregierung Arnsberg in eine Notunterkunft umgewidmet worden. Ausgelegt ist das Haus, laut WDR, eigentlich nur für 185 Menschen. In den Sälen wurden teilweise bis zu 20 Feldbetten aufgestellt.