Wittener Museum erhält zwölf Bilder von Gustav Deppe

Zwischen Abbild und Abstraktion entstanden viele Bilder von Gustav Deppe. Dieses Gemälde entstand 1946.
Zwischen Abbild und Abstraktion entstanden viele Bilder von Gustav Deppe. Dieses Gemälde entstand 1946.
Foto: Archiv
Was wir bereits wissen
Der bekannte Münchner Galerist Otto van de Loo, der aus Witten stammt, schenkte dem Märkischen Museum zwölf Bilder von Gustav Deppe.

Witten..  Große Freude herrscht im Märkischen Museum: Es bekam zwölf Arbeiten des bekannten Wittener Künstlers Gustav Deppe geschenkt.

100 Jahre wäre der Maler, Grafiker und Lehrer Deppe, geboren am 12. September 1913 in Essen und gestorben am 1. September 1999 in Witten, 2013 geworden. Deshalb hat ihm das Märkische Museum in jenem Jahr einen eigenen Raum gewidmet, in dem abstrakte und gegenständliche Werkgruppen zu sehen sind.

Kürzlich kamen dann noch Schenkungen hinzu, auf die das Museum noch einmal mit herzlichem Dank an die Familie van de Loo aufmerksam machen möchte: „Zwölf Werke Gustav Deppes haben Otto van de Loo und seine Tochter Marie-José dem Haus geschenkt. Und darüber freuen wir uns sehr“, sagt Kurator Christoph Kohl – natürlich verbunden mit der Einladung an alle Kunstfreunde, sich den „Deppe-Raum“ im Museum jederzeit anzusehen. „Durch diese Schenkung werden dem vorhandenen Sammlungsbestand weitere wichtige und zentrale Arbeiten hinzugefügt und die Sammlung des Hauses erweitert“, würdigt Kohl die Schenkung.

Deppe malte heimische Industrie- und Stadtlandschaften

Die Schau vereinte zentrale Werke Deppes aus den Jahren 1945 bis 1961 mit denen seiner künstlerischen Wegbegleiter und Zeitgenossen. Überwiegend heimische Industrie- und Stadtlandschaften malte der Wittener in abstrakter und gegenständlicher Ausdrucksform. Das Ausstellungsprojekt fand große Unterstützung durch viele Leihgeber, besonders seitens der Familie und der Galerie van de Loo in München.

Der gebürtige Wittener Otto van de Loo – später in München als weltweit erfolgreicher Galerist tätig – ist seit seiner Kindheit im Ruhrgebiet dem Märkischen Museum Witten besonders verbunden. Lobend äußert er sich über die Sammlung des Hauses und erläutert seine Wertschätzung des Wittener Museums auch bei offiziellen Anlässen.

Seine Münchener Galerie hat Otto van de Loo inzwischen an seine Tochter Marie-José übergeben, die diese unter dem Namen „Galerie van de Loo Projekte“ weiterführt.