Wittener Kultursommer erweckt den „King“ zum Leben

Kultursommer im Innenhof des Haus Witten: Shaky Everett mit seiner „Elvis Rock'n'Roll Show“.
Kultursommer im Innenhof des Haus Witten: Shaky Everett mit seiner „Elvis Rock'n'Roll Show“.
Foto: Haenisch / Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Shaky Everett und seine Band sorgten mit ihrer „Elvis Rock'n'Roll Show im Innenhof von Haus Witten für allerbeste Stimmung.

Witten..  „Are you lonesome tonight?“ – diese Frage konnten die Besucher des Wittener Kultursommers am Samstag getrost verneinen! Mehr als 200 Zuschauer hatten sich im Innenhof von Haus Witten eingefunden, um an diesem wunderschönen Sommerabend in stimmungsvoller Atmosphäre bei der Musik des „King“ gemeinsam zu feiern.

Shaky Everett und seine Band erweckten den legendären Sound von Elvis Presley zum Leben und sorgten gute zwei Stunden lang für allerbeste Laune. Ob „Hounddog“ oder „Devil in Disguise“ – der hohe Wiedererkennungswert der unsterblichen Songs brachte auch die Menschen auf die Beine, die vielleicht keine eingeschworenen Fans des charismatischen Sängers sind. „Ich mag generell die Musik der 60-er, 70-er und 80-er“, erklärt Cornelia Freund (61). „Die Stimmung ist einfach wunderbar, ich komme sehr gern zu den Konzerten des Kultursommers.“ Wenig später kann man sie auf der Tanzfläche vor der Bühne sehen.

Der Wahl-Wittener Shaky Everett, der im echten Leben in einem Möbelhaus arbeitet, hat sein Publikum gut im Griff. Mit locker-charmanten Sprüchen kündigt er die Songs an, spornt mit Erfolg das Publikum zum Mitklatschen und Mitsingen auf. Der Sänger verzichtet darauf, seinem Vorbild optisch nachzueifern, hat lediglich bei seiner Garderobe Anleihen bei den 60-ern gemacht. Bei den langsameren Stücken wie „Blue Bayou“ und „Flaming Star“ mag hier und da der unvergleichliche stimmliche Schmelz des Originals fehlen, aber das tut der guten Laune keinen Abbruch, zumal die Musiker der Band wirklich gut sind.

Bei verlockenden Cocktails und leckeren Snacks kann man bestens relaxen und feiern. Neben vielen Best-Agern sieht man auch zahlreiche jüngere Gäste – der „King“ vereint die Generationen.

Nick Lückermann (38) genießt den Abend: „Ich bin oft hier, ich bin mit dem Inhaber des ‚Café Amadeus‘ befreundet. Und Shaky Everett kenne ich persönlich, wir waren lange Kollegen. Ein wirklich netter Kerl.“

Kein Wunder, dass Sänger und Band am Ende zahlreiche Zugaben geben müssen – bei „Jailhouse Rock“ und „Heartbreak Hotel“ wird noch einmal voller Hingabe der Rock’n Roll gefeiert!