Wittener Kinder haben gemeinsames Erfolgserlebnis

Was wir bereits wissen
Manchmal sind es die kleinen Dinge, mit denen man viel bewirken kann. Ein spielerisches Sozialtraining wurde jetzt in Vormholz erfolgreich beendet.

Spiel, Ruhe, Gespräch. Spiel, Ruhe, Gespräch. Das Sozialtraining des Projekts „Teams in Bewegung“ an der Vormholzer Grundschule ist erfolgreich beendet. Für die Klasse zwei standen zehn Wochen lang Bewegungs- und Gemeinschaftsspiele auf dem Stundenplan.

„Das war viel besser als Lesen, Schreiben und Rechnen“, erzählen Alessia (8), Noah (8) und Talea (7) begeistert. Das spielerische Training war mehr als der normale Schulsport. Bei den „Teams in Bewegung“ standen gemeinsame Erfolgserlebnisse im Mittelpunkt. Das Selbstwertgefühl des einzelnen Kindes und das Wir-Gefühl der gesamten Klasse wurden gestärkt.

Die Kinder lernten, auf andere zu achten, zuzuhören, gemeinsam zu planen und sich als Gruppe zu organisieren. Und das nicht theoretisch, sondern spielerisch praktisch.

„Unser Ziel ist es, die emotionale Intelligenz zu stärken“, betont Projektbetreuerin Caterina Schäfer vom Verein Ruhrbewegung. „Diese Kompetenzen sind völlig unabhängig vom Schulwissen, aber ungeheuer wichtig im späteren Leben.“

Spannende Spiele mit einfachen Materialien hatte das Team von Ruhrbewegung im Handgepäck: Seilchen, Bierdeckel, Wäscheklammern, und sogar Fliegenklatschen. Die Kinder waren erstaunt, was für Spaß sie mit alltäglichen Dingen haben konnten. Als Favoriten entpuppten sich das Mumienspiel und die Gletscherspalte. Klassenlehrerin Saskia Kömpel freut sich: „Aus den vielen kleinen Ich-Männchen in meiner Klasse ist eine richtig harmonische Gemeinschaft geworden.“ Positive Erfahrungen bringen eben positive Veränderungen.