Wittener Hühnerdieb köpft Tier gleich an Ort und Stelle

Der Kopf eines Huhns lag direkt vor der Stalltür von Lukas Geppert „Am Hang“ in Witten.
Der Kopf eines Huhns lag direkt vor der Stalltür von Lukas Geppert „Am Hang“ in Witten.
Foto: dpa/Symbolbild
Was wir bereits wissen
Unschöne Erinnerungen an den Kaninchenmörder von Witten werden wach. In Witten-Annen verschwanden zwölf Hühner, eines wurde gleich vor Ort geköpft.

Witten.. Eine böse Überraschung erlebte Lukas Geppert am Freitagmorgen (5.6.): Die Tür seines Hühnerstalls in Witten stand offen, alle zwölf Tier waren weg – ganz offensichtlich gestohlen worden. Damit nicht genug: Der oder die Täter köpften eine Henne gleich vor Ort und legten ihren Kopf direkt vor den Stall.

Dieser befindet sich direkt vor dem Haus von Lukas Geppert. Der 29-Jährige ist ganz sicher, dass kein anderes Tier, etwa ein Fuchs, für die Tat in Frage kommt. „Es sei denn, er kann mit einer Zange Draht durchschneiden.“ Denn der Zaun, der den Hühnerauslauf umgibt, war aufgeschnitten. Außerdem war das Vorhängeschloss an der Stalltür verschwunden.

Tiere abends noch in Stall gebracht

Geppert hatte die Tiere, die tagsüber draußen herumlaufen, abends gegen 22 Uhr in den Stall gebracht. „Da waren sie noch putzmunter.“ Die Tat muss sich also in der Nacht zum Freitag ereignet haben. Der selbstständige Unternehmer hat Strafanzeige gestellt. Vor Jahren hatte ein Kaninchenmörder sein Unwesen in Witten getrieben und seinerzeit auch viele Tiere geköpft. Er konnte gefasst werden. (we)