Wittener BVB-Fans feiern trotz Niederlage

WAZ-Sportmitarbeiter Fabian Bödecker (re.) war als BVB-Fan natürlich in Berlin mit dabei.
WAZ-Sportmitarbeiter Fabian Bödecker (re.) war als BVB-Fan natürlich in Berlin mit dabei.
Foto: Bödecker
Was wir bereits wissen
Natürlich waren sie enttäuscht, das Feiern ließen sich die BVB-Fans nach der Niederlage im Pokalfinale gegen Wolfsburg aber trotzdem nicht nehmen.

Witten.. Aus dem von vielen erhofften Autokorso durch die Wittener City wurde nichts: Nach der 1:3-Niederlage von Borussia Dortmund im DFB-Pokalfinale gegen den VfL Wolfsburg saß der Frust bei den meisten Schwarz-Gelben erst einmal tief.

Das hinderte die Fußballfans jedoch später nicht daran, die Nacht zum Tag zu machen und Jürgen Klopp sowie Sebastian Kehl gebührend zu verabschieden und zu feiern – ob in Witten oder in Berlin.

Gemeinsam zum Olympiastadion

Viele Wittener hatten sich auf den Weg in die Hauptstadt gemacht, um die dritte Finalteilnahme des BVB in nur vier Jahren live vor Ort zu erleben. „Ich war schon 2012 beim Sieg gegen die Bayern im Stadion und hatte diesmal bei der Auslosung Glück“, freute sich Lukas über zwei begehrte Tickets. Mit seinem Freund Moritz traf sich das Duo mit vielen anderen Borussen am Breitscheider Platz an der Berliner Gedächtniskirche, ehe es dann zum Olympiastadion ging. Dort waren die Dortmunder dann klar in der Überzahl.

Etwa zwei Drittel der 75 000 Zuschauer drückten dem Team von „Kloppo“ die Daumen, darunter etliche Wittener. Dementsprechend deutlich hatte man stimmungstechnisch die Nase vorne. „Wir wollten Kehl und Klopp einen tollen Abschied bereiten“, sagt Bastian. Die Reise zurück in die Ruhrstadt gestaltete sich dann zu einem echten Geduldsspiel. Wegen eines Radrennens waren am Sonntag (31.5.) große Teile Berlins abgesperrt. Später, auf der Autobahn, zerrten zahlreiche Baustellen an den Nerven der müden Fans.