Wittener Bürgermeisterin muss Fehler eingestehen

Bürgermeisterin Sonja Leidemann (links) sah sich nach einer Einigung vor dem Verwaltungsgericht gezwungen, am Montag (14.3.) öffentlich im Rat zu erklären, dass sie dem Vertreter von „Pro NRW“ in einer früheren Sitzung nicht das Wort hätte entziehen dürfen. Dieser hatte sie deswegen verklagt.
Bürgermeisterin Sonja Leidemann (links) sah sich nach einer Einigung vor dem Verwaltungsgericht gezwungen, am Montag (14.3.) öffentlich im Rat zu erklären, dass sie dem Vertreter von „Pro NRW“ in einer früheren Sitzung nicht das Wort hätte entziehen dürfen. Dieser hatte sie deswegen verklagt.
Foto: Socrates Tassos/FUNKE Foto Servi
Was wir bereits wissen
Sie hätte einem Vertreter von Pro NRW nicht das Wort entziehen dürfen, als er sich zu Flüchtlingen äußerte. Das musste sie jetzt öffentlich einräumen.

Witten..  Bürgermeisterin Leidemann hätte einem Ratsherr der rechtsextremen Partei „Pro NRW“ nicht das Wort entziehen dürfen. Das hat Christoph Schmidt seit einem entsprechenden Urteil des Verwaltungsgerichts schriftlich. Seit Montag (14.3.) kann er sich auch über eine Art „Entschuldigung“ der Bürgermeisterin vor dem Rat freuen.

Es war Teil der Einigung gewesen, dass Leidemann ihren Fehler öffentlich einräumen musste. Da es um Kosten für Flüchtlinge gegangen war, hätte Leidemann Schmidt in einer früheren Sitzung nicht das Wort entziehen dürfen, als er sich über Asylbewerber äußerte. Er hatte sie daraufhin verklagt.