Wittener Band liegt Schleusenwärterhaus am Herzen

Sie lieben das Spielen, so oder so: Nils Lintzen (v. li.), Julius Hochstrate, Christoph Landwehr, Christian Kunze, Mark Dennis.Foto: RSL
Sie lieben das Spielen, so oder so: Nils Lintzen (v. li.), Julius Hochstrate, Christoph Landwehr, Christian Kunze, Mark Dennis.Foto: RSL
Die Band „Reiten schwimmen lesen“ tritt am 27. 6. am Schleusenwärterhaus für dessen Wiederaufbau auf. Die Musiker setzen auf pfiffige deutsche Texte.

Witten..  „Es ist uns eine Herzensangelegenheit, am Schleusenwärterhaus aufzutreten“, sagt Nils Lintzen, kreativer Kopf der Ruhrgebietsband „Reiten schwimmen lesen“.

Wobei sich die Denkerstirn des 35-Jährigen Witteners beim Begriff „Band“ wohl in Falten legen würde: „Bitte keine Anglizismen, wir nennen uns Kapelle und singen nur in Deutsch“, meint der Schöpfer von Textzeilen wie „Mein Schweinehund bleibt hart und schellt an der Tür. Ich sag: Hallo, herzlich willkommen, wie geht es dir?“ mit einem Schmunzeln.

Keine Gagen, kein Eintritt, so heißt es am 27. Juni, wenn „Reiten schwimmen lesen“ ab 19 Uhr am Schleusenwärterhaus auftreten. „Wir hoffen, dass viele Besucher dort unsere Musik genießen und zugunsten der Wabe essen und trinken“, hofft Lintzen, der sich erinnert, „dass wir das erste Open-Air-Konzert unserer Kapelle damals im Sommer am Schleusenwärterhaus gespielt haben. Es war ein heißer Tag“.

Die Musikformation gibt es bereits seit zwei Jahren, ihre Mitglieder Nils Lintzen (Gitarre, Background-Gesang), Christoph Landwehr (Gesang), Julius Hochstrate (Gitarre), Christian Kunze (Schlagzeug) und Mark Dennis (Bass) haben aber schon zuvor in verschiedenen Gruppen gespielt. Sie wohnen in und um Witten.

Nächste Auftritte in Witten bei der Kneipennacht und im Jugendcafé Treff

„Aber der entscheidende Anknüpfungspunkt an die Ruhrstadt ist, dass wir in einem Gebäude auf dem Gelände des Gewerbeparks in Annen unseren Proberaum haben“, hält Lintzen fest.

Der Name der Band ist so kurios wie pfiffig: „Er soll an die guten alten Poesiealben erinnern, in die man seine Hobbys wie reiten, schwimmen lesen eintragen sollte“, erklärt der 35-Jährige. Gibt aber auch zu: „Manche Leute fragen uns: Wie heißt ihr nochmal? Shoppen, laufen, chillen?“

Die nächsten Auftritt in der Ruhrstadt nach jenem am Schleusenwärterhaus hat die umtriebige Gruppe bei der Wittener Kneipennacht am 17. Oktober und im Jugendcafé Treff eine Woche später. Wer sich aber schon mal warmhören möchte, kann es bereits am heutigen Freitag. Da nehmen Lintzen und Landwehr nämlich am „Ersten Singer-/Songwriter-Wettbewerb Bochum“ teil. Los geht’s um 19 Uhr im Amtshaus Harpen am Harpener Hellweg. Eintritt: Fünf Euro. Lintzen meint nicht ohne Stolz: „Wir sind aus 36 durchaus ambitionierten Konkurrenten ausgewählt worden“.

Mehr über die Musikformation, ihre Geschichte, Mitglieder, Texte und Auftritte erfährt man unter dem Facebook-Link facebook.de/rslmusik.