Witten sucht europaweit Projektsteuerer für Rathaussanierung

Freuten sich über den ersten Förderbescheid aus Arnsberg für die Rathaussanierung: Bürgermeisterin Sonja Leidemann mit (v.li.)  Stadtbaurat Markus Bradtke, Ferdinand Aßhoff von der Bezirksregierung und Kämmerer Matthias Kleinschmidt.
Freuten sich über den ersten Förderbescheid aus Arnsberg für die Rathaussanierung: Bürgermeisterin Sonja Leidemann mit (v.li.) Stadtbaurat Markus Bradtke, Ferdinand Aßhoff von der Bezirksregierung und Kämmerer Matthias Kleinschmidt.
Foto: FotoPool
Es ist das größte Bauvorhaben der kommenden Jahr, der Umbau des Rathauses. Nun wird europaweit ein Unternehmen gesucht, das die Fäden zusammenhält.

Witten..  Die Stadt hat mit der europaweiten Suche nach einem Projektsteuerer für die Rathaussanierung begonnen.

Dies geschieht nach Angaben der Verwaltung im Zuge einer so genannten „Vergabebekanntmachung“. Die Suche mit mehreren Verfahrensschritten führe hoffentlich zur Jahresmitte dazu, heißt es, dass im Rat der Stadt die Auftragsvergabe erfolgen kann. „Wenn alles stimmig ist, soll es im Herbst mit der Sanierung losgehen.

Nordflügel als erster Bauabschnitt

Erster Bauabschnitt, der gefördert wird, ist die Sanierung des Nordflügels am Rathausplatz. Hier sollen Fassade, Fenster und Dach saniert werden. Ende letzten Jahres hatte ein Vertreter der Bezirksregierung den ersten Förderbescheid über 1,6 Millionen Euro überbracht. Das gesamte Projekt wird mit rund 25 Millionen Euro veranschlagt.

Die Zahl der Mitarbeiter, die im Rathaus arbeiten können soll erhöht werden, um gleichzeitig angemietete Nebenstandorte der Verwaltung mittelfristig aufgeben zu können. Außerdem soll ein barrierefreies Bürgerzentrum entstehen.