Witten-Herbede verlegt 13 weitere Stolpersteine

Die letzten Stolpersteine wurden im Dezember verlegt, unter anderem in der Johannisstraße. Sie erinnern an Siegmund Mühlhaus, Adolf Fuchs, Christian Bliemetsrieder und F.W. Espenhahn.
Die letzten Stolpersteine wurden im Dezember verlegt, unter anderem in der Johannisstraße. Sie erinnern an Siegmund Mühlhaus, Adolf Fuchs, Christian Bliemetsrieder und F.W. Espenhahn.
Foto: Fischer / WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Auch Herbeder jüdischen Glaubens fielen dem Nazi-Terror zum Opfer. Mit 13 Stolpersteinen, die im März verlegt werden, gedenkt der Stadtteil der Opfer.

Witten..  Nach dem Zentrum und Annen werden am Montag, 2. März, 13 weitere Stolpersteine in Herbede verlegt.

Sie erinnern an ermordete Juden. Nach Recherchen von Heimatverein, Bürgerkreis und Hardenstein-Gesamtschule wurden zirka 50 von ursprünlich 90 Bewohnern jüdischen Glaubens in Herbede Opfer des Nazi-Terrors. Die Verlegung erfolgt um zehn Uhr „Am Berge“ und in der Kirchstraße. Künstler Gunter Demnig, der schon 50 000 Stolpersteine verlegt hat, spricht am Dienstag, 20. Januar, um 16 Uhr in der Gesamtschule An der Wabeck 4 über sein Projekt.