Witten hat 243 Arbeitslose mehr als im Dezember

4438 Wittener waren im Januar arbeitslos. Diesmal zählten auch jüngere Menschen unter 25 zu den stärker Betroffenen.
4438 Wittener waren im Januar arbeitslos. Diesmal zählten auch jüngere Menschen unter 25 zu den stärker Betroffenen.
Foto: imago/Ralph Peters
Was wir bereits wissen
Der Januar ist kein guter Monat für die Arbeitslosenstatistik. Schon lange waren in Witten nicht mehr so viele Menschen erwerbslos gemeldet.

Witten..  Die Zahl der Arbeitslosen ist im Januar deutlich gestiegen. Sie erhöhte sich gegenüber Dezember um 243 auf 4438. So viele Menschen waren schon lange nicht mehr in der Ruhrstadt erwerbslos gemeldet.

Trotzdem sieht die Arbeitsagentur darin noch keine negative Trendwende. Die Entwicklung sei typisch für Januar, den Monat im ganzen Jahr mit dem stärksten Plus. Viele Arbeitsverhältnisse werden zum Jahresende gekündigt, befristete laufen aus. Während die Arbeitsagentur sonst auf die Frühlingsbelegung ab März, April setzt, weiß sie diesmal noch nicht, wohin die Reise geht.

Arbeitsagentur wagt noch keine Prognose für die kommenden Monate

Zwar gebe es im Gesamtbezirk Hagen/EN immer noch 600 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. „Aber der Abstand wird kleiner und das konjunkturelle Umfeld hat sich in den letzten Monaten nicht gerade verbessert“, erklärt Marcus Weichert, Chef der Agentur in Hagen.

In Witten erhöhte sich die Quote gegenüber Dezember von 8,3 auf 8,8 Prozent. Die Gesamtzahl der Arbeitslosen liegt um 43 unter der des Vorjahres. Relativ hoch war der Kräftebedarf der Firmen. Die Zahl der gemeldeten Stellen ging von 113 auf immer noch 101 im Januar zurück. Die Leiharbeitsbranche meldete einmal mehr den größten Bedarf an. Der Maschinenbau verzeichnet verstärkt Kurzarbeit.