Witten einmal neu entdecken

Hat das neue Tourismus-Programm „Witten on tour" zusammengestellt: Stadtmarketing-Mitarbeiterin Jessica Eger.
Hat das neue Tourismus-Programm „Witten on tour" zusammengestellt: Stadtmarketing-Mitarbeiterin Jessica Eger.
Foto: WAZ
Was wir bereits wissen
Das druckfrische Tourismus-Programm des Stadtmarketings für Wittener und Auswärtige ist da: „Witten on tour“. Neu: Rundgänge durch alle Stadtteile.

Witten..  Das druckfrische Tourismus-Programm für Wittener und Auswärtige ist auf dem Markt. „Neu sind unsere Rundgänge durch die sieben Stadtteile. Alle haben schließlich einen eigenen Charakter, eine eigene Struktur“, sagt Jessica Eger, beim Stadtmarketing für „Witten on tour“ zuständig.

Die Rundgänge mit Stadtführern werden samstags, beziehungsweise sonntags angeboten, jeweils von 14.30 Uhr bis 17 Uhr. Den Auftakt macht am 31. Mai Annen, dessen Entwicklung vom Bauerndorf, zum Zechen- und schließlich zum Industrie- und Uni-Standort nachvollzogen werden soll. Am 27. Juni folgt Rüdinghausen mit einem „Rückblick ins Mellmausland“.

Hier erfährt man, warum Rüdinghausen statt Dortmund beinahe Bierstadt geworden wäre. Alt-Heven kann am 11. Juli entdeckt werden. Herbede, flächenmäßig der größte Stadtteil, wird am 19. Juli vorgestellt, mit seinen Fachwerkhäusern, seiner Bergbau- und Industriegeschichte.

In Stockum darf man sich auf „Dönekes“ freuen

Stockum, das seit 1929 zu Witten gehört, ist am 1. August an der Reihe. Die Teilnehmer dürfen sich auch auf einige „Dönekes“ freuen, verspricht Jessica Eger. Bommern wird am 15. August erkundet, es geht zu den letzten Spuren des Bergbaus und der Industrie, aber auch zu den verschiedenen Wohnquartieren.

Am 18. Oktober lädt das Stadtmarketing zu einem Rundgang durch die Innenstadt ein. Dieser wird weit in die Stadtgeschichte zurückführen, die Entwicklung vom Kirchdorf, zur Industrie- und Unistadt zeigen. Auch das ehemalige Villenviertel wird ins Visier genommen.

Jessica Eger hat auch einen Rundgang zum Thema Jüdisches Leben ins Programm aufgenommen. Der wird am 14. Juni und am 30. August stattfinden, jeweils von 14 bis 15.30 Uhr. Die Teilnahme kostet 7,50 Euro.

Unter-Tage-Tour mit einer Gruben- und Feldbahnfahrt

Wer mitgeht, erhält Einblicke in die knapp 150-jährige Geschichte der jüdischen Gemeinde in Witten. Auch „Stolpersteine“ werden besucht, es wird an die Verfolgung und Ermordung jüdischer Mitbürger während der NS-Zeit erinnert. Neu bei „Witten on tour“ ist auch eine Unter-Tage-Tour mit einer Gruben- und Feldbahnfahrt im Muttental am 5. Juli.

Und natürlich bietet das Programm wieder bewährte Klassiker an, wie etwa einen Besuch im Karmelitinnenkloster (18. April/29. August), Unter-Tage-Touren auf der Zeche Nachtigall und geführte Schiffsrundfahrten an Bord der Schwalbe. „Die Stadtrundfahrten im Cabriobus nicht zu vergessen“, betont Jessica Eger. Die erste Fahrt startet am kommenden Mittwoch, dem 1. April. Kein Scherz!

Den Flyer „Witten on tour“ begonnt man zum Beispiel beim Stadtmarketing am Rathausplatz, außerdem ist das komplette Programm online abrufbar: www.stadtmarketing-witten.de (unter: Touren & Führungen).
Infos und Buchungen: Tel. 02302/19 433.