Witten bekommt mehr Geld für Flüchtlingsbetreuung

Was wir bereits wissen
Bund verdoppelt Unterstützung. Witten erhält 278 000 zusätzlich. Insgesamt bekommt die Stadt damit jetzt 556 000 Euro

Witten..  Witten erhält im laufenden Jahr voraussichtlich 278 000 Euro mehr für die Flüchtlingsbetreuung. Das geht aus einer aktuellen Mitteilung der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik (SGK) zum Asylgipfel zwischen Bund und Ländern hervor, die jetzt die SPD-Ratsfraktion erreicht hat. Berlin hat demnach seine pauschale Unterstützung in der Flüchtlingshilfe für Länder und Kommunen von bislang 500 Mio. Euro für das laufende Jahr verdoppelt.

Insgesamt würde die Stadt so über 556 000 Euro aus dem Topf mit Entlastungsmitteln des Bundes erhalten. Die endgültige Entscheidung darüber wird im Landtag fallen. „Es ist gut, dass sich etwas bewegt. Die Städte brauchen dringend mehr Unterstützung, um ihren Aufgaben in der Flüchtlingshilfe gerecht zu werden“, begrüßt der SPD-Fraktionsvorsitzende Thomas Richter die aktuelle Entwicklung.

Erstmals hat der Bund nach dem Asylgipfel auch seine Zusage gegeben, sich ab dem kommenden Jahr strukturell und dauerhaft an den Gesamtkosten im Staat zu beteiligen, die im Zusammenhang mit schutzbedürftigen Asylbewerbern und Flüchtlinge entstehen.