Witten bekommt 1,8 Millionen aus Bundesförderprogramm

Viel Geld floss bereits in das Projekt „Soziale Stadt Annen“, hier die Teilnehmer eines Stadtteilspaziergangs
Viel Geld floss bereits in das Projekt „Soziale Stadt Annen“, hier die Teilnehmer eines Stadtteilspaziergangs
Foto: WAZ
Was wir bereits wissen
Fast zwei Millionen Euro fließen aus dem Bundesprogramm „BIWAG“ nach Witten – viel Geld für „Bildung, Wirtschaft und Arbeit im Quartier“.

Witten..  Witten kann sich über 1,8 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm „BIWAG“ freuen. „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier“ heißt ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.

Die Stadt Witten hatte sich erfolgreich um Mittel beworben. Wie das viele Geld verteilt wird, will sie in einem Gespräch am Dienstag verraten. Das BIWAG-Programm soll helfen, benachteiligte Städte und Stadtteile nachhaltig zu stabilisieren.

Dafür stehen in den kommenden vier Jahren bundesweit rund 95 Millionen Euro bereit. Rund 60 Millionen stammen aus dem Europäischen Sozialfonds ESF, den Rest steuert das Ministerium selbst bei. Anträge müssen die Kommunen stellen. Für die neue Förderrunde hatten sich 128 Kommunen beworben, 74 wurden ausgewählt. Witten gehört dazu.

Die konzeptionelle und inhaltliche Arbeit hat Bettina Sommerbauer von der vhs geleistet. Auf den Weg gebracht wurde der Antrag von Holger Wussow vom Zuschussmanagement des Baudezernats, der über einschlägige Erfahrungen mit dem EU-Zuschussrecht verfügt.