Wie seniorenfreundlich ist Witten?

Z In Witten lässt es sich als Senior sehr gut leben. Beim ÖPNV wird aber etwas geknapst. Zum Beispiel gibt es keine Möglichkeit, ohne eigenes Auto hoch zum Hohenstein zu kommen. Früher fuhr da mal ein Bus. Eine Kirchengruppe wollte das mal in die Hand nehmen, aber der Betreiber sagte, das wolle er lieber selber machen. Dabei ist es dann geblieben.“

Z Wir wohnen in der Diakonissenstraße. Vor der Tür oder auch nur in der Nähe finden wir aber fast nie einen Parkplatz. Da müssen mein Mann und ich immer weit laufen. Hier müsste Anwohnerparken oder Parken mit Parkuhr eingeführt werden. Gut ist aber, dass hier und in der Pferdebachstraße Busse fahren. Damit ist man gut angebunden.“

Z Ich zähle mich gar nicht zur älteren Generation. Warum? Weil ich mit meinen beiden neuen Hüften noch fit bin und nicht zum alten Eisen gehöre. Man darf sich nur nicht hängen lassen, muss was unternehmen. Ich bin Vorsitzende der Tierfreunde Witten, habe zu Hause drei Hunde und acht Katzen. Mit meinem Enkel war ich gerade in Amsterdam und London.“

Z Ich habe 58 Jahre gern in Bommern gelebt. Jetzt bin ich mit meiner Frau nach Hattingen gezogen, um der Schwiegermutter (85) zu helfen. Wir haben uns dort einer neuen Gruppe von Senioren angeschlossen, die viel unternimmt: Wir wandern, fahren Rad, spielen Gesellschaftsspiele, machen eine Computerschulung oder gehen ins Musical.“