Werkstadt in Witten wird im neuen Jahr zur Partymeile

Kam wieder gut an bei den Besuchern: die 80er Party in der Werkstadt.
Kam wieder gut an bei den Besuchern: die 80er Party in der Werkstadt.
Foto: Dietmar Wäsche / FUNKE Foto Ser
Was wir bereits wissen
Samstag (27. Januar) startete das neue Feten-Konzept mit zwei festen Tanz-Tagen pro Woche. Silvester wird gleich doppelt zelebriert.

Witten..  Am Samstag gab es einen Vorgeschmack auf das, was ab Januar in der Werkstadt so abgeht: Feiern, Feiern, Feiern. „Da wird für jeden etwas dabei sein“, verspricht Marcus Grabowski, Event-Manager des soziokulturellen Freizeit-Treffs.

Kurz vor Jahresende stieg die beliebte „80er Party“ mit den Kult-Hits der 1980er Jahre, die es fortan jeden letzten Samstag im Monat geben wird. Gut gefüllt konnte in der Tanz-Area nach Herzenslust abgezappelt oder aber in der Bar zu kalten wie warmen Getränken mit alten Bekannten geklönt werden. Wer sich beim Tanzen verausgabt hatte, nutzte die große Lounge mit ihren gemütlichen Sitzgelegenheiten zum Entspannen.

Doppelte Silvesterfeier

Letztere wird im nächsten Jahr noch häufiger frequentiert werden. Das Jugend- und Kultur-Zentrum lässt in 2015 noch häufiger Musik auflegen. So gibt’s nach der Silvester-Party „Bye Bye 2014!“ (ab 21 Uhr) gleich am Samstag, 3. Januar, ab 22 Uhr „Silvester 2.0“. „Für all’ diejenigen, die an Silvester arbeiten mussten“, wie Marcus Grabowski erklärt. „Auch am Samstag gibt es dann das volle Programm mit Charts-, Dance- und Disco-Classics zum Abfeiern, Mitternachtssekt ist inklusive.“

Im neuen Jahr folgt die neue Reihe „Tanzt!“. Der in Witten bestens bekannte Kult-DJ Ruud van Laar wird ab dem 7. Januar jeweils mittwochs die größten Rock- und Pop-Kracher durch die Boxen jagen.

Angebot wurde erweitert

Der Klassiker „Zone 30“, mit dem vor rund 30 Jahren das Ü30-Tanz-Erlebnis in der Werkstadt begann, findet einmal pro Monat statt. Erstmals am Samstag, 10. Januar. Von den Tanz-Klassikern über Rock, Indie, Wave sowie Funk & Soul wird alles am Start sein. „Mit der damaligen Hard-Days-Night waren wir Pioniere“, blickt der Feten-Experte zurück. „Bis dann alle dieses Konzept kopierten.“ Derzeit gebe es nur wenig junge Menschen, die zu diesen Partys kämen. „Der Nachwuchs fehlt ein wenig.“

Aus diesem Grund wurde das Angebot unter der neuen Geschäftsführung umstrukturiert und ausgeweitet. „Mittwochs und samstags ist bei uns jetzt immer Party“, sagt Grabowski stolz. „Unter dem neuen Design haben wir neue DJs und jede Menge Überraschungen.“ Zwei namhafte Einheizer gibt er preis: „DJ Mad kommt und auch Oli P. wird auflegen.“ Damit wolle man dem „Wandel der Zeit“ entsprechen und mehr junges Publikum anlocken. Die Generation 50+ wird indes nicht vergessen: „Die Silver-Party mit Ruud van Laar gibt’s weiter, fünf bis sechs Mal im Jahr.“