WAZ Witten lädt zum Medizinforum im Marien-Hospital

WAZ-Medizinforum widmet sich am Mittwoch dem Thema: „Beweglich bleiben – trotz Bandscheibenvorfall, Kalkschulter oder Kniegelenksarthrose“.

Witten..  Genug Bewegung ist eine Grundvoraussetzung für ein gesundes Leben. Allerdings gibt es zahlreiche Erkrankungen der Gelenke, die Menschen in ihrer Mobilität einschränken. Über solche Beschwerden und vor allem wirksame Behandlungen wollen wir beim nächsten Medizinforum unserer Zeitung am Mittwoch, 10. Juni, ab 17.30 Uhr im Marien-Hospital sprechen. „Beweglich bleiben - trotz Bandscheibenvorfall, Kalkschulter oder Kniegelenksarthrose“ lautet unser Thema.

Fünf Experten auf dem Podium

Um die Symptome zum Beispiel bei einem Bandscheibenvorfall, Arthrose oder einer Kalkschulter rasch zu beseitigen, gibt es neben der Physiotherapie und einer Behandlung mit Medikamenten auch verschiedene operative Verfahren, die die Beschwerden lindern sollen. Doch welche Behandlung ist bei welchem Patienten die richtige? Und ist es immer notwendig, zu operieren? Diesen und weiteren Fragen stellen sich Experten des Zentrums für Orthopädie und Unfallchirurgie der St. Elisabeth-Gruppe sowie Physiotherapeuten des Marien-Hospitals und niedergelassene Fachleute.

Vorträge, Diskussion und ein kleiner Imbiss

Den Auftakt bildet ein Vortrag zum Thema „Bandscheibenvorfall und Verengung des Wirbelkanals – wann und wie operieren?“ Referent Priv.-Doz. Dr. Sebastian Rütten, Leiter des Zentrums für Wirbelsäulenchirurgie und Schmerztherapie, informiert über die verschiedenen Therapiemöglichkeiten. Er erläutert, wann ein Bandscheibenvorfall tatsächlich operiert werden sollte und wann es sinnvoller ist, auf schmerzlindernde Medikamente, Wärmebehandlungen oder Physiotherapie zurückzugreifen.

Dr. Oliver Meyer, Leiter des Zentrums für Becken-, Hüft-, Knie- und Fußchirurgie, spricht über Kniegelenksarthrose: „Welche Behandlung nützt, welche nicht?“. Eine schmerzfreie Bewegung des Gelenks ist bei dieser Krankheit nicht mehr möglich. Bei einer fortgeschrittenen Arthrose sind oft eine Operation sowie ein künstliches Gelenk erforderlich, um die Beweglichkeit zu erhalten. Patienten können selbst aktiv werden, um den Abbau des Knorpels zu bremsen und die Schmerzen zu lindern. Der Mediziner erläutert, welche Therapien helfen und welche eher nicht.

Vorbeugung und Nachsorge

Der Vortrag von Dr. Roderich Heikenfeld, Leiter des Zentrums für Schulter-, Ellenbogen- und Handchirurgie, beschäftigt sich mit dem Thema „Kalkschulter – der Weg zu mehr Bewegungsfreiheit“. Patienten, die an dieser schmerzhaften Erkrankung des Schultergelenks leiden, sind in ihrer Bewegungsfreiheit ebenfalls sehr eingeschränkt. Auch hier besteht die Möglichkeit einer konservativen und einer operativen Behandlung.

Mit dem Thema „Nachsorge“ beschäftigt sich der niedergelassene Experte Wolfgang Neuberth, Facharzt für Chirurgie und Unfallchirurgie. Dabei spielen Bewegungsübungen eine entscheidende Rolle, um Folgeerkrankungen wie etwa eine Thrombose zu vermeiden.

Was Patienten tun können, um einer Bewegungsstörung der Gelenke vorzubeugen, thematisiert Claudia Bartschek, Leiterin des Zentrums für Prävention, Therapie, Rehabilitation und sportmedizinische Diagnostik am Marien-Hospital, in ihrem Vortrag „Vorsorge – Beweglich bleiben“. Die Physiotherapeutin stellt verschiedene Präventionsmaßnahmen aus der Physiotherapie und der Krankengymnastik vor.