Was empfinden Sie angesichts des Anschlags?

Z Als ich gehört habe, dass es sich hier um einen Brandanschlag handelt, bin ich zur Moschee gekommen, um meine Solidarität zu zeigen. Ich hoffe, dass der Brand restlos aufgeklärt wird. In Witten leben 113 Nationen zusammen, die sich hier wohlfühlen und auch weiterhin wohlfühlen sollen.“

Z Wir beobachten diesen Angriff mit Sorge, denn in letzter Zeit häufen sich solche Aktionen gegen Moscheen. Aber gerade im Ruhrgebiet funktioniert das Miteinander mit der türkischen Gemeinschaft gut und die Toleranz ist groß. Das ist ein Angriff auf unser Zusammenleben.“

Z Das Schlimme ist, man denkt immer, so etwas passiert woanders. Ich hätte nie mit einem solchen Vorfall in Witten gerechnet. In diesem Haus wohnen auch drei Familien. Das hätte schlimm enden können und das hat der Täter einfach in Kauf genommen.“

Z Als ich um halb sechs auf das Gelände kam, fiel uns der Rauch auf. Ich dachte erst, wir hätten in der Teeküche ein Gerät angelassen. Dann öffnete ich den Gebetsraum und es war alles voller Qualm. Ich habe erst nicht nachgedacht und einfach die Fenster geöffnet.“