Was bedeutet Auschwitz für Sie?

Z Auschwitz sollte nicht vergessen werden! Die Veranstaltung gestalte ich mit: Ich erzähle etwas aus dem Leben meines Urgroßvaters Christian Bliemetsrieder. Er wurde im „Tränenkeller“ gefoltert. Ich mache das, um ehrlich zu sein, für meine Oma – sie hat mich darum gebeten. Vorher war ich noch nie an dieser Gedenkstätte.“

Z Ich bin der Meinung, dass man Auschwitz immer in Erinnerung behalten sollte, auch wenn das Thema sehr bedrückend ist. Zur heutigen Gedenkveranstaltung bin ich gekommen, weil der Großvater meiner Enkel von den Nazis verfolgt wurde. Seines Schicksals wird auch mit Hilfe der Stolpersteine gedacht. Ich finde, die sind eine gute Sache.“

Z Mir ist es ein persönliches Anliegen, unserer Generation die Geschichte näher zu bringen. Obwohl ich im letzten Jahr vor Ort war, ist Auschwitz für mich immer noch ein willkürlicher Begriff. Also habe ich mich gerne mit den Einzelschicksalen auseinandergesetzt: Ich finde, man bekommt dadurch mehr Verständnis.“

Z Für mich ist Auschwitz immer noch sehr ab-strakt. Und das, obwohl ich mich unter anderem in der Schule schon viel damit auseinandergesetzt habe. Bildlich sind das für mich nur Häuser, zeitgleich steht aber der Begriff für das größte Verbrechen am Menschen. Ich war noch nie in Auschwitz, möchte aber unbedingt mal hin.“