Wander-Tipp - Von Witten bis Stiepel
30.05.2012 | 13:39 Uhr 2012-05-30T13:39:11+0200
Witten. Im Rheinland und in Westfalen gibt es viele mittelalterliche Burgen. Auf Wanderungen lassen sich nicht nur alte Herrenhäuser, sondern auch historische Stadtkerne und Landschaften rundherum erkunden. Ein Tourtipp von Witten bis Stiepel.
Am Hauptbahnhof Witten geht es nach links (nordwestlich) ein Stück an der Bergerstraße entlang, dann nach rechts in die Fußgängerzone (Bahnhofstraße). Wir schwenken bald in das zweite Sträßchen rechts, die Steinstraße, und an der kleinen Kreuzung sofort nach links in die Wiesenstraße: Hier im ehemaligen Unterdorf befand sich auf dem Grundstück Nr. 9–13 der Bottermannshof (1).
An der Einmündung in die Ruhrstraße gehen wir nach links und folgen letzterer bis zum Kirchenhügel, über Treppen geht es zur Ev. Johanniskirche am Markt (2). In unmittelbarer Nähe der Kirche lagen einst der Franken-Kotten (3a) und der Gräfe-Kotten (3b), etwas weiter südlich der Schultenhof (3c) und der Pfarrhof (3d).
Drei historische Kunstwerke
Wir verlassen das Kirchengelände östlich über den Kornmarkt und wenden uns nach links in die Johannisstraße mit dem Fachwerkhaus Pamps Kotten (3e). Nun gehen wir nach rechts in die Straße Oberdorf und stoßen bald auf den Schwanenmarkt (4) : Dort lagen einst der Strohschneider-Kotten (4a) und der Doermann-Kotten (4b), sowie der Valenthorn-Kotten (4c).
Etwas versetzt geradeaus geht es weiter durch die Kurt-Schumacher-Straße, an deren Einmündung in die Husemannstraße nach rechts, bis nach wenigen Schritten auf der linken Seite das Märkische Museum (5) erreicht ist: Dort befinden sich u.a.drei herausragende historische Kunstwerke : Engelbert-Statue (5a), Strünkede-Gruppe (5b) und Herbeder Wappen-Relief (5c).
Nach dem Museumsbesuch folgen wir der Husemannstraße abwärts bis zu der Kreuzung, schwenken dort nach links auf die Ruhrstraße und folgen ihr bis zur Bahnüberführung und Haus Berge zu Witten (6).
Startpunkt: Witten Hbf.
Markierung: Ohne Markierung durch Witten. Ab Ruhrbrücke mit XR bis ins Muttental. Dort mit „Kreis“ bis in den Hardensteiner Wald. Wechsel auf U bis Haus Herbede. Unmarkiert durch Herbede und am Kemnader See entlang.Mit „umkreistes W“ zu Haus Kemnade. Mit wechselnden Wegzeichen oder teilweise ohne Markierung nach Stiepel.
Zielpunkt: Bochum-Stiepel, Bushaltestelle Stiepel-Dorf.
Streckenlänge: ca. 16 km.
Geländeform: Stadtlandschaft, bewaldete Ruhrhöhen, Flusstal, dörfliche Siedlungen, Seeufer. Größtenteils nur geringe Höhenunterschiede, ein leichter Anstieg, drei steile Anstiege.
Bis zur Ruine Hardenstein
Weiter geht es an der Ruhrstraße entlang, sie passiert die ehemaligen Mühlengebäude (rechterhand: Nr.92–96) und quert den Mühlengraben (7), schließlich führt sie uns am ehemaligen Fährhaus (linkerhand: Nr. 117) vorbei über die Ruhrbrücke (8). Gleich hinter der Brücke müssen wir mit dem Zeichen XR nach rechts in die Nachtigallstraße. Bald geht es nach links in die schmale Straße Auf Steinhausen und hinauf zum Schloss Steinhausen (9).
Dieser Text stammt aus dem Buch "Stadt - Land - Burg - geschichtliche Wanderungen im Ruhrgebiet", erschienen im Klartext Verlag. Hier geht´s zum Online-Shop.
Mit XR und „Kreis“ laufen wir südwestlich durch Felder bis zur Einmündung in die Muttentalstraße. Unser Weg führt jetzt mit dem Zeichen „Kreis“ nach rechts und sogleich nach links in das Sträßchen Auf der Marta, dort läuft unser Wanderweg gleich nach rechts von der Straße weg, am Muttenbach entlang und dann parallel zu den Museumsbahngleisen bis zur Ruine Hardenstein (10).
An der Ruine steigen wir zunächst noch mit „Kreis“ nach links in den Wald auf, gleich an der ersten Wegkreuzung wenden wir uns aber nach rechts und laufen jetzt mit dem Zeichen „U“ oberhalb von Bahngleisen und Ruhrufer gen Westen.
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Auf der Karte ist Haus Kemnade völlig falsch eingezeichnet!