Vortrag über „vereinfachte“ Denkweisen

Der Fundamentalismus sei in den den letzten Jahren eine dominierende Denkweise geworden. Das beobachtete der Freundeskreis Tczew – Witten, der diesem Thema einen eigenen Gesprächsabend widmet. Am kommenden Dienstag, 19. Mai, wird Pfarrer Dr. Horst Hoffmann ab 19 Uhr im Johanniszentrum über die verschiedenen Formen des Fundamentalismus sprechen.

Zunächst denke man beim Thema Fundamentalismus an seine religiösen Formen – vor allem in Bezug auf fremde Religionen. Doch „wir übersehen geflissentlich, dass sich die westliche Politik schon seit Jahren endzeitlicher religiöser Bilder bedient, um die angebliche Notwendigkeit eines Kampfes zwischen Gut und Böse zu legitimieren“, meint der Freundschaftsverein in seiner Ankündigung.

Pfarrer Dr. Horst Hoffmann will beim Gesprächsabend zudem fragen, wie sich diese „vereinfachenden Denkweisen“ mit der europäischen Aufklärung vertragen und welche Zukunft die Idee eines geeinten und friedlichen Europas angesichts der fundamentalistischen Tendenzen in der Gesellschaft noch hat. Weitere Infos zu dieser Veranstaltung, die der Reihe zum Jubiläum der Städtefreundschaft angehört, gibt es unter: www.tczew-witten.de/25.

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