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Ruhr-Gymnasium

Versetzung: Lehrerrat spricht von persönlichen Gründen

03.02.2012 | 18:30 Uhr

Witten.Zwischen zwei und zehn Jahren waren die vier Lehrer am Ruhr-Gymnasium tätig, die sich jetzt versetzen ließen. Wie berichtet, sollen sie teils Probleme mit der Schulleitung gehabt haben, die das aber nicht bestätigte.

Jene vier hätten in der Lehrerkonferenz gesagt, „sie hätten den Versetzungsantrag aus persönlichen Gründen gestellt“, so Norbert Fischer, Mitglied des Lehrerrats, in einer Pressekonferenz des Gymnasiums am Freitag, die wenig Neues brachte. Diese Kollegen hätten sich nicht an den Lehrerrat gewandt, „um vermittelnd einzutreten“.

Dass die Nachricht von den Anträgen auf Versetzung zu Verunsicherung der Schüler geführt hätte, bestätigt Direktorin Kirsten Schikorr (50). Unter den Schülern hätten Gerüchte kursiert, dass es sich um acht Lehrer handele, unterschiedlichste Namen seien im Umlauf gewesen. Doch tatsächlich seien es vier gewesen, die vor den Sommerferien ihre Versetzung beantragt hätten.

Um die Aufregung der Schüler einzudämmen, seien die überwiegend betroffenen Jahrgänge der Stufen sechs bis acht am 25. Januar zu einem Info-Gespräch in die Aula eingeladen worden. Die Oberstufenschüler wurden per Aushang, Eltern per Brief benachrichtigt. SV-Lehrer Clint Karrasch (36): „Die Faktenlage hat dann für Beruhigung gesorgt.“ Die Lehrer, die gegangen sind, äußerten sich nicht näher gegenüber der Redaktion.

Michael Vaupel

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Kommentare
11.02.2012
11:24
Versetzung: Lehrerrat spricht von persönlichen Gründen
von Moderation | #16

Lieber Jetzt_gehts_los_witten,

ich möchte den Wahrheitsgehalt Ihrer Beiträge gar nicht anzweifeln. Nur bei dem Umfang an Informationen, die Sie hier mit sehr vielen Details ausschmücken, müssten auch Quellen zur Verfizierung bereitgestellt werden - sonst wäre es Verleumdung.

Wir schließen daher diesen Kommentarbereich.

10.02.2012
23:47
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von SUnderkamp | #15

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10.02.2012
18:59
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von Jetzt_gehts_los | #14

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10.02.2012
18:57
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von Jetzt_gehts_los | #13

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10.02.2012
18:47
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von Jetzt_gehts_los | #12

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10.02.2012
18:03
Versetzung: Lehrerrat spricht von persönlichen Gründen
von Jetzt_gehts_los_witten | #11

Es ist schon wahnsinnig, was seit 2008 am RGW Witten alles so passiert ist. Das jetzt auf die letzten vier Lehrer die gegangen sind zu beziehen halte ich für schwierig. Wenn ich durchzähle sind seit 2008 12 Mitarbeiter gegangen, darunter auch, wie in der Zeitung richtig dargestellt, zwei Sekretäre aus dem Vorzimmer der Schulleitung. Niemand hatte bisher an dieser Schule den Mut die Dinge für seine Versetzung oder für seinen frühzeitigen Abschied zu benennen. Wenn sich aber alle die gegangen sind gegen eine Abschiedsfeier inkl. Abschiedsworte der Schulleitung verwehren spricht das Bände. Wie wir in der Zeitung lesen konnten, haben noch vier Kollegen und Kolleginnen Versetzungsanträge gestellt, die Arnsberg für Ende des Schuljahres genehmigen muss. Wenn diese Anträge in Arnsberg vorliegen, sind diese schon über den Schreibtisch der Schulleitung gegangen. Frau Schikorr ist also darüber informiert. Dieser Sachverhalt wird wiedermal der Öffentlichkeit und dem Lehrerkollegium vorenthalten. Eine der Versetzungswilligen ist mir namentlich bekannt. Ich habe Sie gefragt, warum ihr Name nicht in der Öffentlichkeit genannt werden soll. Die Antwort hat mich nicht überrascht.
"Angst!"
Mir tut es weh, wenn gestandene Lehrer|nnen Angst vor Repressalien an ihrem Arbeitsplatz haben müssen. Dieses ist kein Stil mit Menschen so umzugehen.

08.02.2012
20:47
Versetzung: Lehrerrat spricht von persönlichen Gründen
von SUnderkamp | #10

Liebe/r Herr/Frau "Jetzt_gehts_los",

ich heiße Sunderkamp ... nicht "Suderkamp" ... aber es ist schön, dass Sie so viel Mut haben, wie ich, ihren richtigen Namen unter das zu setzen, was Sie ihr gedankliches Eigentum nennen!

Thomas Sunderkamp

1 Antwort
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von Jetzt_gehts_los | #10-1

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08.02.2012
20:29
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von Jetzt_gehts_los | #9

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08.02.2012
11:16
Ruhr-Gymnasium
von Lehrer-Witten | #8

Ich kann A.Klinger nur beipflichten. Auch ich bin Lehrer an dieser Schule und arbeite dort ausgesprochen gerne. Was hier in den letzten Tagen im Kommentarbereich an Gerüchten über die Schule verbreitet wurde ist vielfach ehrenrührig und infam. Daher habe ich auch kein Verständnis dafür, dass diese Kommentare auch noch in der Print-Ausgabe der WAZ abgedruckt wurden, als ob es ein Sommerloch zu füllen gelte.
Viele der Kommentatoren der letzten Tage, die nicht einmal die Courage haben, sich hier mit ihrem richtigen Namen zu Worte zu melden, beschmeißen eine Schule mit verbalem Dreck, die sie offenbar nicht einmal richtig kennen. Es ist nämlich eben nicht zutreffend, dass hier eine einzige Person der Schule ihre pädagogischen Konzepte bzw. Vorstellungen aufgezwungen hat. Jeder, der auch nur ein wenig solchen schul-internen Planungsabläufen beschäftigt ist, weiß, dass hierfür entsprechende breite Mehrheiten erforderlich sind (u.a. durch Lehrer- und Schulkonferenzen). Und in der Tat gibt es an dieser Schule ein hoch engagiertes Kollegium, das zusammen mit der Schulleitung und den Eltern das Ruhr-Gymnasium in den letzten Jahren konzeptionell und pädagogisch gewaltig voran gebracht hat.
Die hier mehrmals thematisierten Versetzungen hatten persönliche Gründe, die nicht zum Diskussions-Stoff einer breiten Öffentlichkeit dienen sollten und erst recht nicht dazu dienen sollten, böse Gerüchte über die Schule im Allgemeinen in die Welt zu setzen.
C.Linz

1 Antwort
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von Jetzt_gehts_los | #8-1

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07.02.2012
22:14
Ruhr-Gymnasium
von A.klinger | #7

Es ist erschreckend, auf welchem (anonymen) Niveau an dieser Stelle Kommentare zu einer Schule abgegeben werden, die auf eine 151jährige Erfolgsgeschichte zurückblicken kann. Viele Generationen von gut ausgebildeten und zufriedenen Schülerinnen und Schülern und deren Eltern zeugen davon. Ich unterrichte sehr gern an diesem Gymnasium, an dem es tolle Schülerinnen und Schüler gibt, die uns von ihren Eltern anvertraut wurden, um sie zu erziehen und zu bilden. Das Ruhr-Gymnasium ist eine Schule, die diese Krise überwinden wird, aber die Arbeit und das Engagement vieler Kolleginnen und Kollegen für ihre Schüler wird in dieser öffentlichen Diskussion mit Füßen getreten und das finde ich traurig.

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