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Ursache des Fischsterbens weiter unklar

18.02.2010 | 14:53 Uhr
Ursache des Fischsterbens weiter unklar

Die Ursache des mysteriösen Fischsterbens im Kemnader See ist weiter unklar.

In Höhe der Leuchtturm-Insel waren von Spaziergängern am Samstag, 6. Februar, rund 20 tote Fische entdeckt worden. Die Untere Wasserbehörde hatte bei anschließenden Messungen erhöhte Kupfer- und Nickelwerte festgestellt. Ob diese erhöhte Schwermetall-Konzentration zum Tod der zumeist kleineren Fische geführt habe oder ob in die Ruhr gelangtes Streusalz die Ursache gewesen sei, könne man noch nicht abschließend feststellen.

"Wir haben keinen Verdächtigen, der etwas eingeleitet haben könnte. Die Messungen werden von der Unteren Wasserbehörde fortgesetzt", heißt es bei der Kreisverwaltung. Weitere tote Fische seien nicht gefunden worden, so dass man hoffe, dass dies ein Einzelfall gewesen sei.

Bernd Kassner



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