Uniorchester spielt Dvořák und Mahler

Auf spätromantische Symphonik können sich Konzertbesucher am Sonntag, 28. Juni, in der Uni Witten/Herdecke freuen. Das Universitätsorchester spielt ab 17 Uhr Werke von Antonín Dvořák und Gustav Mahler – unter der renommierten Leitung von Universitätsmusikdirektor Ingo Ernst Reihl.

Dvoraks „In der Natur“ op. 91, eine von drei zu einem Zyklus verbundenen Ouvertüren, ist eine durch üppige Orchesterfarben beeindruckende symphonische Dichtung. Der Zuhörer erlebt akustisch den Zauber einer lauen Sommernacht. Bei Mahlers „Lieder eines fahrenden Gesellen“ gesellt sich die Mezzosopranistin Luisa Kruppa zu dem Orchester. Die Sängerin zeigte ihre Begabung schon früh während ihrer Mitwirkung in der Chorakademie. Hauptwerk des Abends ist schließlich Dvoraks 8. Symphonie in G-Dur op. 88. In dieser gelang es dem tschechischen Spätromantiker, seinen beinahe an Mozart heranreichenden melodischen Einfallsreichtum mit einer breiten, am klassischen Modell geschulten kompositorischen Erfahrung zu verbinden. Spielfreudig erwartet das junge Studentenorchester seine Besucher zu seinem großen Sommerkonzert.