Witten
Unbekannter hat Stele gesäubert
30.01.2009 | 10:37 Uhr 2009-01-30T10:37:00+0100
Drei Tage nach dem Farbanschlag auf die Gedenkstele für die jüdische Synagoge wollte die Stadt Witten das stählerne Mahnmal am Freitag reinigen lassen. Zu spät: Ein Unbekannter war ihr zuvorgekommen.
Für Freitagmorgen hatte die Stadt das Wittener Reinigungsunternehmen Gülich mit der Reinigung beauftragt. Auch die örtliche Presse wurde informiert. Als der Reporter der WAZ/WR Witten zur angekündigten Zeit um 9 Uhr am der Ecke Synagogenstraße/Breite Straße eintraf, war das Werk schon vollbracht. Die rote Lackfarbe war schon gründlich entfernt worden – sicherlich keine leichte Arbeit, da die Farbe auch in die ausgefräste Inschrift geflossen war. Nur auf dem Boden waren noch wenige Farbreste zu sehen.
Der Reporter ging zunächst davon aus, dass die Firma Gülich schneller gearbeitet habe als geplant. Auf seine Nachfrage bei der städtischen Pressestelle nach den Kosten der Aktion stellte sich jedoch heraus: Die Gülich-Leute waren noch überhaupt gar nicht vor Ort gewesen. Der Grund dafür: Es sei noch zu kalt für eine fachgerechte Reinigung der empfindlichen Oberfläche, hatte der Reinigungsmeister entschieden.
Wer hatte dann aber die Stele gereinigt? „Wir wissen es schlechthin nicht”, so Gabriele Barthold von der städtischen Pressestelle, „offenbar hat dort ein Bürger, der die Beschmierung nicht mitansehen konnte zur Eigeninitiative gegriffen.” Ein Wittener – oder waren es mehrere? – war Gülich zuvorgekommen und hatte selbst Hand angelegt. Nach dem ärgerlichen Anschlag auf die Stele augerechnet am Holocaust-Gedenktag am Dienstag die zweite Überraschung in dieser Woche – dieses Mal eine positive. Auch Stadtsprecherin Barthold ließ keinen Zweifel daran, dass „wir diese Eigeninitiave eigentlich gut finden” und betonte zugleich: „wir waren aber auch nicht langsam”.
11:19
Nun mal die drei Buchstaben nicht überinterpretieren.
Neben dem ausgedachten Wortspiel gibt es doch ausreichend handfeste reale Bedeutungen wie z.B. Professional Skaters Association, die Hafengesellschaft in Sinagpore nennt sich so, in der Medizin ist PSA als Organ und Tumormarker bekannt und vieles andere mehr.
10:35
Sicherlich bin ich kein Experte von eigenen Gnaden, daher vertraue ich ja in diesem Bereich auch Experten, Was glaubst Du wohl welchen Schaden DU anrichten würdest wenn du das Bochumer Schrottdenkmal nach Heimwerkerart mit Mennige in Ordnung bringen würdest.
Auch die Wittener Steele ist kein Blankstahl.
Der kleine Seitenhieb auf unseren Oberpolizisten musst Du mir schon laasen, wenn meine Vorschreiberin meinte sie müsse, ein wenig Agitation betreiben mit genau der Themenabweichung, die Du mir nicht aber ihr vorwirfst.
00:25
Die Partei des Sozialistischen Aufbruchs (p_s_a) verbittet sich derlei Schwachsinn, der in ihrem Namen unters Volk gebracht wird. Hochachtungsvoll Wolfgang Lippelt (Generalsekretär)
21:35
Oh der liebe p_s_a ist doch eine rote Socke. In einem Artikel der nun wirklich nichts mit Noske zu tun hat möchte er mal wieder ein wenig Wahlkampf machen. Und das ist glaubwürdig???
21:17
Oh Weh ein Beuys mit eine Stele zu vergleichen. Und das stand noch in einem Museum. Ja klar wahrscheinlich hat sich der Stahl der Stele total aufgelöst durch die Verdünnung und ist nur noch ein Haufen Schleim dort am liegen. p_s_a du bist ein richtiger Experte.
19:48
Wenn unsere verschlafene Sonja 2 Minuten für ein Knöllchen braucht, wird ein Profi wie der Oberpolizist der CDU das bestimmt in der halben Zeit hinkriegen.
19:34
Reinigen dauert bei der Stadt Witten ja unendlich, aber wehe, es hätte jemand an gleicher Stelle falsch geparkt - uih, da wäre aber nach gefühlten 2 Minuten
schon jemand mit einem Falschparkerblock dagewesen .... Zumindest diese Organisation klappt ja hervorragend, gell Sonja.
17:52
Ob der Steuerzahler gespart hat wissen wir erst wenn keine Ausbesserung der Stele notwendig wird.
Wer die Vorlaufzeit der Firma Gülich kritisiert, sollte sich klar machen, dass das Reinigungsgewerbe nicht zu den typischen Notfallbranchen gehört, bei denen es sich lohnt dafür Kapazitäten frei zu halten.
Das eine Firma die für Schäden regresspflichtig ist vorsichtiger agiert als unbekannte Wohltäter ist natürlich auch logisch.
Man denke nur an die legendäre Beussche Badewanne.http://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Beuys%E2%80%99_Badewanne
15:26
Gülich? Gut zu wissen das die so trödeln .Dieses Unternehmen kann man dann nicht mehr empfehlen für Reinigungsarbeiten. Wenn ich schön hör, Schäden am Denkmal? Was anderes wie Verdünnung hätten die Experten auch nicht genommen. Stahl hat noch nie probleme mit Verdünnung gehabt. alles andere ist Geldmacherei von diesen Unternehmen für einen kleinen Effekt eine Große Show machen das können Unternehmen immer schon gut.
Wahrscheinlich ist p.s.a Der Herr Gülich persönlich und sieht nun sein Geld wegschwimmen die er für diese Reinigung in Rechnung gestellt hätte. Hoch lebe der Unbekannte der der Stadt Steuergelder gespart hat. ;-)
20:18
So leicht fertig würde ich eine renommiertes Unternehmen wie Gülich nicht der Unfähigkeit bezichtigen.
Das kann man am Stammtisch machen, nicht aber wenn man die Verantwortung trägt.