Übernachtungszahlen in Witten bleiben stabil

Die Übernachtungszahlen in Witten haben sich von 2013 auf 2014 kaum verändert. Im Bildausschnitt: Das Wittener Hotel Ulland
Die Übernachtungszahlen in Witten haben sich von 2013 auf 2014 kaum verändert. Im Bildausschnitt: Das Wittener Hotel Ulland
Foto: Michael Korte
Was wir bereits wissen
Witten ist weiterhin ein attraktives Ziel für Gäste. Das zeigen die Übernachtungszahlen, die das statistische Landesamt jetzt veröffentlicht hat.

Witten..  Witten ist weiterhin ein attraktives Ziel für Gäste. Das zeigen die Übernachtungszahlen, die das statistische Landesamt jetzt veröffentlicht hat: Während mehr Gäste in die Stadt kamen, ging die Anzahl aller Übernachtungen etwas zurück. Gegensätzliches zeigen die Zahlen der ausländischen Hotelgäste: 2014 kamen weniger Besucher, dafür jedoch blieben sie länger.

Im Durchschnitt waren 2013 32,5 Prozent der 359 Betten im Stadtgebiet belegt – 2014 stieg sowohl die Anzahl der Betten auf 407 Stück, als auch die Auslastung um 0,5 auf dann 33 Prozentpunkte. Statt acht in 2013 listet das statistische Landesamt in 2014 zehn Hotels, mit mindestens zehn Betten.

So sehen die Wittener Zahlen im Einzelnen aus

Die Wittener Zahlen im Einzelnen: Insgesamt konnte die Ruhrstadt 2013 26 202 Gäste willkommen heißen, 2014 erhöhte sich diese Zahl um 0,7 Prozentpunkte auf 26 377. Darunter gab es jedoch weniger Besucher aus dem Ausland; die Zahl sank um 1,2 Prozent von 3690 Gästen in 2013 auf 3647 im Vorjahr.

Auch die Übernachtungen verzeichnen ein Minus von 0,6 Prozent: Statt 51 258 Besuchern in 2013, kamen 2014 nur 50 960. Dafür stieg der Anteil der Übernachtungen von ausländischen Gästen um ganze 5,6 Prozentpunkte von 8856 auf 9353.

Durchschnittlich verblieben Hotelgäste 1,9 Tage in der Ruhrstadt, 2013 waren es noch 2 Tage. Die ausländischen Gäste blieben 2014 etwas länger: 2,6 statt 2,4 Tage.

Das sagen die Hoteliers zu den Zahlen

Doch wie stellen sich diese Zahlen in der Realität dar? Während Doris Kirbschus, Inhaberin des Hotels Ulland, keine Veränderungen wahrnehmen konnte, sprechen sowohl Peter’s Burg als auch Hoppe’s Hotel von einem „leichten Anstieg“. Das Ardey-Hotel, das vor rund einem Jahr seine Pforten öffnete, berichtet von einer „ganz guten“ Auslastung.

Ähnliches wissen alle vier Hotels über Besucherstruktur und Verweildauer zu berichten: Häufig sind es demnach Tagungsgäste, Geschäfts- und Messekunden, Monteure sowie Uni-Interessenten, die für maximal drei Tage in der Ruhrstadt übernachten.