Trauer um Karl-Heinz Peters
22.01.2010 | 10:04 Uhr 2010-01-22T10:04:00+0100
Der Weiße Ring trauert um Karl-Heinz Peters. Der ehemalige Leiter der Opferschutzorganisation im EN-Kreis starb wenige Tage nach seinem 84. Geburtstag.
Karl-Heinz Peters stand immer auf der Seite der Opfer. In seinem früheren Hauptberuf als Polizist jagte er die Täter. Bis zu seiner Pensionierung war der Hauptkommissar bei der Kripo in Bochum und Dortmund tätig. 1991 trat er in den Weißen Ring ein, wo er sich schnell als engagierter Kämpfer für die Opfer von Verbrechen einen Namen machte. Die Außenstelle Ennepe-Ruhr leitete er – mit einer kleinen Unterbrechung zwischen 2002 und 2003 – bis 2004.
Peters war nicht nur im Kreis hoch angesehen. Sein Rat wurde auch von der Bundesgeschäftsstelle geschätzt. Nachdem er die Leitung der EN-Außenstelle mit 80 Jahren an Wolfgang Nüsperling abgegeben hatte, blieb er noch weiter in der Opferarbeit in Witten aktiv. Behördengänge und Beratung waren seine Hauptaufgaben. „Er hatte auch für uns jüngere Mitarbeiter immer ein offenes Ohr und viel von seiner Erfahrung an uns weitergegeben”, sagt sein Nachfolger Wolfgang Nüsperling.
Dem Weißen Ring im EN-Kreis gehören zehn ehrenamtliche Mitarbeiter an. Sie haben 2009 über 200 Verbrechensopfer betreut. In vielen Fällen handelte es sich um Sexualdelikte, häusliche Gewalt und Raub. Für Witten zuständig sind Monika Stöcker, Manuela Prinz und Wolfgang Nüsperling ( 0233/60 90 60).
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