Tempolimit könnte schnell helfen

Anwohner verärgert über Kahlschlag an A 43 in Heven.  Der Kahlschlag entlang der A43 auf Wittener Seite im Bereich Heven ist mehr als grausig. Bisher war während der Vegetationsperiode nichts von der Autobahn zu sehen, und auch der Lärm wurde durch das Laub gemindert. Und jetzt das. Je nach Windrichtung wird der Lärm der Autobahn aber nicht nur in Richtung Frackmannsfeld oder Voedestraße getragen, sondern auch Richtung Heven-Dorf. Dort wird es subjektiv sowieso immer lauter. Der Grund dafür ist meines Erachtens die Aufschüttung des Erdwalls an der Beachvolleyball-Halle. Der Wall reflektiert den Lärm in Richtung Heven-Dorf.


Löblich der Vorstoß der CDU, Lärmschutz an der A 43 zu fordern. Doch wie soll der aussehen? Lärmschutzwände? Zu teuer – und die Genehmigung dauert vermutlich ewig. Ein schnelle und billige Lösung, die meines Erachtens zumindest etwas zum Lärmschutz beitragen könnte, wäre ein Tempolimit. Aus Richtung Herbede kommend kann man – wie ich es gesehen habe – bis zum Ümminger See in Bochum „volle Pulle“ fahren. Aus Richtung Bochum kommend endet das Tempolimit von 120 km/h in Höhe des Klärwerks Ölbachtal. Danach ist „Top-Speed“ möglich. Und das entlang des Naherholungsgebiets Kemnader See. Irrsinn!
Werner Habighorst