Sturz endete für 41-jährigen Wittener tödlich
18.02.2010 | 20:39 Uhr 2010-02-18T20:39:00+0100
Witten. Der 41-jährige Wittener, der in der Weiberfastnacht vor dem Ratskeller nach einer Schlägerei mit dem Hinterkopf auf den Boden prallte, ist an einem Schädelbruch gestorben. Das ergab die Obduktion am Mittwochabend. Auslöser des fatalen Streits war offenbar eine Rangelei in der Garderobe.
Ein angetrunkener Mann habe gegen 2 Uhr nachts seine Jacke in dem großen Kleidungsstapel gesucht und dabei andere Jacken herumgeworfen. Auch Flaschen seien dabei zu Bruch gegangen. Der 41-jährige Wittener habe den Mann daraufhin zur Ordnung rufen wollen, so die Polizei. Dann sei es zu einem Streit gekommen, in dessen Verlauf der 41-Jährige eine 20-Jährige geschlagen haben soll.
Um den Streit zu schlichten, hätten die Sicherheitskräfte den Mann in der Garderobe festgehalten, den sie offenbar für den Angreifer hielten, so die Polizei. So aber seien dann draußen der 21-jährige Freund der 20-Jährigen und der 41-Jährige aufeinander getroffen. Der Streit sei direkt weiter gegegangen, der 41-Jährige habe den 21-Jährigen geschlagen, der habe zurückgeschlagen und der Wittener sei auf den Boden gestürzt, sagten Zeugen aus.
21-Jähriger meldete sich Sonntag bei der Polizei
Dieser Faustschlag habe eine Prellung und einen Bluterguss im Wangenbereich verursacht, ergab die Obduktion. Zum Tode führten am Dienstagmorgen schließlich die massiven Kopfverletzungen nach dem Sturz. Der 41-Jährige sei ungebremst gefallen, habe sich nicht abgestützt, wie man es sonst bei Stürzen reflexartig tue, so Polizeisprecher Volker Schütte. Ein Grund dafür könnte der Alkoholkonsum gewesen sein, oder der 41-Jährige sei durch den Faustschlag bewusstlos geworden. Er selbst war seit dem Vorfall in der Nacht zum Freitag nicht mehr ansprechbar.
Der 21-jährige Wittener war mit seiner Freundin nach der Schlägerei zuerst weggegangen, meldete sich aber am Sonntag mit seiner Rechtsanwältin bei der Polizei. Er habe die Auswirkungen seines Schlages nicht bemerkt, sagte er aus. „Er ist nach der Berichterstattung angesprochen worden und hat sich gestellt”, sagt Polizeisprecher Schütte.
Weil er nicht vorbestraft sei und keine Fluchtgefahr bestehe, sei der 21-Jährige nicht festgenommen worden, so Schütte weiter. Sollte er wegen Körperverletzung mit Todesfolge verurteilt werden, drohe ihm aber eine Haftstrafe zwischen drei und 15 Jahren, so die Staatsanwaltschaft. Bei einem minderschweren Fall wären es ein bis zehn Jahre.
18:45
Wieso schlägt ein 41-jähriger eine 20-jährige?
So unschuldig kann doch das -Opfer- vermutlich nicht gewesen sein, oder?
Man sollte doch abwarten und diejenigen, die nicht anwesend waren, sollten mit Vorurteilen vorsichtig sein, denn vielleicht kann jeder mal in solch eine Situation kommen- welcher Mann bleibt ruhig, wenn die Freundin geschlagen wird?
09:37
Anscheinend können hier die wenigsten richtig lesen! Oder stand in den Berichten, dass der 21 jährige die Jacken und Flaschen herumgeworfen hat? Sicher ist es schlimm was da passiert ist. Aber so etwas kann jedem von uns jeden Tag passieren. Man sollte immer beide Seiten sehen! Nicht nur der Verstorbene ist das Opfer, sondern auch der Täter - wie er hier immer genannt wird. In der Zeitung stand, dass er weder vorbestraft ist, noch sonst irgendwie polizeilich bekannt ist. Macht euch mal Gedanken darüber, wie er damit klar kommt, einen Menschen auf dem Gewissen zu haben! Mein Mitgefühl gilt allen Beteiligten!!
03:44
Das Problem ist das Prügelnde immer zusammen raus geworfen werden.Den nur so machen sie natürlich vor der Tür oder etwas weiter weg weiter,gerade weil der Alkohl mit im Spiel ist.Am besten wäre es eine Partei wegzuschicken und wenn soviel los ist die Polizei vor Ort zu haben.Außerdem sollte man erstmal die Verhandlung abwarten,den das Opfer kann sich nicht mehr dazu äußern.Fakt ist,wenn ich mich Prügel und einen Schlag gebe und sehen das der andere benommen liegen bleibt,drehe ich mich nicht um und gehe nach Hause.Man muß doch damit rechnen das er hinterher kommt oder?Und dann wird man drauf angesprochen und nimmt sich an einem Sonntag einen Anwalt und stellt sich?Dann soll man mal den Altersunterschied sehen..ich glaube nicht das ein 41 jähriger einem 21 jährigen ohne Grund ins Gesicht schlägt obwohl er diesen vorher noch in der Garderobe zur Ordnung rufen wollte da dieser Flaschen und Jacken geworfen haben soll.Ich hoffe nur das gerade auch für die Hinterbliebenden alles genau nachgegangen wird und sich alles ehrlich in der Verhandlung wiedergibt.Auch wenn es Ihn uns nicht wieder zurück bringt.
01:24
@ ekowit
was der Ratskeller damit zu tun hat das gerade dort immer wieder bei dessen Veranstaltungen zu Schlägereien kommt?
Eine ganze Menge!!!
Wunder es Sie nicht, das inzwischen auf jeder Party die vom Ratskeller ausgerichtet wird, die Polizei zum Einsatz kommt?
wenn nicht, dann sollte auch Sie sich Gedanken machen.
denn die Tatsache, dass sich dort bei jeder Party irgendwelche Vollidioten prügeln beruht nicht allein auf der statistischen Wahrscheinlichkeit aufgrund der zu hohen Gästeanzahl...
die zu hohe Gästezahl und der hohe Alkoholpegel sind sicher Gründ für die angespannte Atmosphäre und den daraus resultierenden Auseinandersetzungen.
was aber Hauptsächlich daran liegt das auf diesen Veranstaltungen jeder Vollpfosten und auch wirklich jeder rein gelassen wird!!!
würde man denn einen oder anderen Vollidioten nicht rein lassen, dann wäre die Atmosphäre im Ratskeller auch viel entspannter!
was sich dann vor dem Ratskeller auf dem Rathausplatz abspielt ist dann eine andere Sache, nur wüssten diese Vollidioten die nur auf Stress aus sind, das sie eh nicht in den Ratkeller kommen, dann haben sich auch keinen Grund sich davor auf zu halten!!!
21:20
er war nicht betrunken. kam von der areit und mußte wieder am freitag zur schicht. laß doch endlich dieses alkohol geblubber. die zeitungen schreiben nur dreck über den fall...
12:22
Alkohol vernebelt die Sinne!!!
Tja, leider ist wieder der Hauptgrund Alkohol im Spiel, und das wohl bei beiden! Leider Gottes ist einer dabei unglücklicherweise umgekommen :-(.
Dieser Sch**** Alkohol klickt bei sehr vielen Menschen immer wieder die Sicherung im Kopf aus. Alkohol sollte verboten werden, oder nen Hinweis, wie bei den Zigaretten, Alkohol kann tötlich sein....Alkohol gefährtet ihre Umgebung .....Alkohol macht abhängig!
Da Alk aber eine Gesellschaftdroge ist, wird das nie kommen! Unsere Politiker saufen ja selbst öffentlich....es ist einfach schick zu saufen !
09:40
# lila luder
Sind sie nicht in der Lage, Fakten anzuerkennen? Gerade auch dann, wenn sie ihnen nicht in den Kram passen?
09:13
Eine alte deutsche Tugend erlebt hier eine Renaissance: Die Umwandlung des Opfers in den Täter. Ekelhaft.
09:07
Wo sind jetzt die vielen Stimmen, die den 41jährigen als völlig unschuldig bezeichnet hatten? An einer Sache sind immer mindestens 2 Personen beteiligt. Es ist unsagbar tragisch, daß in diesem Falle Einer mit dem Leben bezahlen mußte. Aber in dem Fall Dominik Brunner von München hatte sich auch im Nachhinein der Tatbestand so dargestellt, daß der Verstorbene den ersten Schlag getan hatte......und keiner hatte es ihm zugetraut.
Es geht mir nicht um üble Nachrede eines Verstorbenen, sondern darum, daß in einem ersten Bericht dieses Falles viele Stimmen laut geworden sind, die nur eine Person in den Himmel lobten und eine Stimme davon fand ich mit der Äußerung ....die Fresse halten!.... ungemein hysterisch. Man sollte sich immer zurückhalten, bevor nicht alle Tatbestände geklärt sind. Meine Erfahrung ist, daß man eine person total unterschätzen kann, wenn man glaubt, sie jahrelang zu kennen.
06:14
@maik_ausWItten:
Was hat den der Laden Ratskeller damit zu tun,wenn sich Erwachsene und junge Erwachsene nicht betrinken können und sich wegen Nichtigkeiten totschlagen???
So wie ich das lese,wurde der Stress im Ratskeller unterbunden und beide Gruppen heim geschickt.Was sollen die sonst noch tun ????
Der Rathausplatz liegt in der Zuständigkeit der Polizei und nicht in der des Ratskeller´s.
Das der Mann tot ist,ist mehr als tragisch.Aber die Beteiligten haben die Ursache gesetzt und nicht die Party oder die Veranstalltung.