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Studenten aus aller Welt treffen sich in Witten

12.11.2009 | 12:26 Uhr
Studenten aus aller Welt treffen sich in Witten

Witten. 22 Studenten aus der ganzen Welt steigen am Wochenende ins Flugzeug, in den Zug oder ins Auto. Ihr gemeinsames Ziel: Witten. Denn hier startet wieder die „Oikos Winter School” – und wer teilnehmen darf, gehört zu einem erlesenen Kreis: Denn die Liste der Bewerber war groß.

Junge Leute aus allen Kontinenten wollten bei dieser Woche dabei sein, in der es traditionell um Nachhaltigkeit geht. Neben einem Lebenslauf mussten alle Bewerber einen Essay über ihre Vorstellungen von Nachhaltigkeit schreiben und einen weiteren über ein konkretes Projekt. Wer noch keines hat, sollte sich Gedanken machen, wie man Problemen im Alltag praktisch angehen könnte. An der Verwirklichung dieser Aktionen sollen die Teilnehmer in der Winter School arbeiten. „Wir wollen engagierte Menschen zusammenführen und vernetzen”, sagt Jonathan Rüth.

Die Projekte sind ganz unterschiedlich: So möchte sich ein Student aus Japan für mehr Nachhaltigkeit auf seinem Campus einsetzen, zum Beispiel durch die Aufbereitung von Wasser oder durchs Papiersparen. Ein anderer Teilnehmer aus den USA arbeitet daran, dass sein College klimaneutral wird.

Drei Studenten organisieren das Treffen

Organisiert wird das internationale Gipfeltreffen von drei Wittener Studenten der Wirtschaftswissenschaften – neben Jonathan Rüth (21) von Laurin Wünnenberg (22) und Christof Schidlovski. Das Programm, das sie in diesem Jahr präsentieren, ist nicht von schlechten Eltern: So können die Teilnehmer am Samstag, 21. November, sogar mit dem Nobelpreisträger Prof. Dr. George Akerlof (2001 für Wirtschaft) diskutieren. Akerlos ist im Rahmen der „Witten lectures in economics and philosophy” zu Gast an der Uni.

Neben den Workshops, Treffen und Seminaren sollen die Gäste aus Japan, USA, Ungarn, Mexiko, Indonesien, Indien, Österreich, Polen und Deutschland aber auch das Wittener Alltagsleben kennenlernen. Das klappt problemlos – sie wohnen bei Studenten der Wittener Uni.

Claudia Vüllers

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